#FitForCows - E-Learning und App jetzt online

  • Datum: 31.10.2024
#FitForCows hilft dabei, das Wohlergehen der Kühe und Warnsignale zu erkennen.
© IVORY Productions

Die App #FitForCows hilft Tierhaltenden dabei, Tiersignale bei Kühen zu erkennen und richtig zu deuten.

 

#FitForCows ist ein Verbundprojekt der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der UEG Hohenlohe-Franken w.V. Im Rahmen eines Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz im Bundesprogramm Nutztierhaltung wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Prisca V. Kremer-Rücker ein digitales Ausbildungstool in Form von E-Learning und App zur Erkennung und Interpretation von Tiersignalen bei Kühen entwickelt. Die Inhalte sollen den Blick Tierhaltender auf ihre Herden schulen und signalisieren, wann konkreter Handlungsbedarf besteht. Auf der Internetseite www.fitforcows.de stehen das E-Learning und eine App mit Wissen und Praxistipps für Milcherzeuger:innen, sowie Auszubildende und Studierende der Landwirtschaft kostenlos bereit.

Wohlbefinden der Kuh dank der App ermitteln

Bei #FitForCows geht es darum, Veränderungen an der Kuh schnell zu erkennen, zu deuten und frühzeitig gegenzusteuern. Dazu wurde ein Ampelsystem entwickelt, in dem der grüne Kuhkopf einen physiologischen Zustand anzeigt. Der gelbe Zustand weist auf ein Risiko für die Kuh oder Herde hin, das abgestellt werden muss. Der rote Kuhkopf macht sofortiges (ggfs. tiermedizinisches) Handeln notwendig. Die Umsetzung der Ampel im Stall soll den Tierschutz im Kuhstall sicherstellen und verbessern.

In den aktuellen Ausbildungsmodulen geht es u.a. um Euter- und Klauengesundheit, Fruchtbarkeit, Entzündungsprozesse und Verdauung. Regelmäßig kommen neue Module dazu. Neuigkeiten werden unter @fitforcows auf Instagram/Facebook gepostet.

Die App FitForCows steht ab sofort im App Store und bei Google Play zur Verfügung.

Das Angebot ist kostenfrei, da das Projekt Teil der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz im Bundesprogramm Nutztierhaltung ist. Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Projektträger ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Förderkennzeichen 323-06.01-2820MDT140 und 323-06.01-2820MDT141.

 

Ähnliche Beiträge