FarmBot24: Pflanzenüberwachung mit kostengünstigem Triad-Sensor

Versuchsaufbau in einer Technikhalle
© Katja Hofacker

In der Projektarbeit FarmBot24 untersuchte Lukas Österle , inwieweit ein kostengünstiger Triad-Sensor zur Überwachung von Pflanzenbeständen in einem automatisierten FarmBot-System geeignet ist.

Ein Triad-Sensor ist ein kleines, kostengünstiges Spektrometer, quasi eine Kamera mit nur einem Pixel. Im Unterschied zur Kamera nimmt dieser Sensor jedoch 18 statt drei Wellenlängen auf, auch im nahinfraroten Bereich. Er eignet sich somit für die Berechnung von Indizes, die in Zusammenhang mit der Pflanzenvitalität stehen, wie z. B. der NDVI. Der FarmBot ist ein Agrarroboter, der ein Gemüsebeet selbstständig bewirtschaftet.

In dem Experiment am Kompetenzzentrum für Digitale Agrarwirtschaft (KoDA) analysierte der Triad-Sensor mittels Infrarotspektroskopie den Zustand der Pflanzen. Der Fokus lag darauf, die Auswirkungen verschiedener Messhöhen auf die Genauigkeit der Sensordaten zu evaluieren. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Messergebnisse je nach Höhe variieren, aber die Abweichungen weitgehend erklärbar sind. Vereinzelt traten unregelmäßige Messfehler auf, es konnten jedoch grundlegende Aussagen über das Pflanzenwachstum und die Vegetationsverteilung getroffen werden.

Somit stellt der Triad-Sensor eine kostengünstige Alternative für die Pflanzenüberwachung dar. Insbesondere unter konstanten Bedingungen kann er wertvolle Erkenntnisse über den Gesundheitszustand von Pflanzen liefern.

Schaubild zeigt eine Spektrometer-Verteilung
Spektrometer-Aufnahmen des Triad-Sensors © HSWT

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