Erneuerbare Energien in Südtirol
Fachbezogene Exkursionen und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm begeisterten die Studierenden Bachelor Management erneuerbarer Energien der HSWT auf ihrer diesjährigen Abschlussfahrt.
Zunächst fuhren die Studierenden des Studiengangs Management erneuerbarer Energien mit Prof. Dr. Peter Zerle und Mitarbeiterin Franziska Kreuter Richtung Allgäu zum Windpark Fuchstal. Dort sahen die Studierenden ein Windrad von innen und die Pilotanlage zum Vogelmonitoring für Raubvögel. Anschließend begeisterte die Firma Baufritz, die seit Jahrzehnten auf Öko-Fertigholzhausbau spezialisiert ist. Die Besichtigung der Produktion stieß auf großes Interesse. Auch die Musterhäuser, von Einfamilienhäusern bis hin zu schiffsförmigen Luxusvillen mit Sauna, Weinkeller und eigener Bar, beeindruckten die Teilnehmenden der Abschlusfahrt.
TerraXCube, der Mount Everest und das Wasserkraftwerk Riva del Garda
Der Besuch in Bozen umfasste eine Führung über den Eurac Research Campus, ein privates Forschungszentrum. Präsentiert wurden Wärmenetzlabore, PV-Testflächen und der TerraXCube. Letzterer simuliert Klimazonen wie afrikanische Wüstengebiete bis hin zum Mount Everest. Ein Tagesausflug zum Gardasee und dem überwältigenden Wasserkraftwerk Riva del Garda, gebaut in den 1920er Jahren, über einen Besuchspfad zeigte, wie sich Wasser in saubere Energie verwandelt. Die Ausstellung zeigt nicht nur die Anlage in vollem Betrieb, sondern erzählt auch die Geschichte und Entwicklung der Wasserkraft.
Die Kulinarik Italiens und Südtirols inbegriffen
Um die Kulinarik nicht zu vernachlässigen, besuchte die Gruppe eine Demeter-Winzerei: biologischer Weinbau im schönen Innenhof, inmitten der Rebstöcke und mit Verkostung des breiten Weinsortiments. Die offiziellen Exkursionspunkte ergänzten sich gut mit allen Freizeitaktivitäten. Diese verbrachten die Teilnehmer meist in Gruppen, um die Ortschaften zu erkunden. Sie kosteten die südtiroler und italienische Küche, Kaffees und Aperitifs. Auch eine kleine Wanderung, ein Bootsausflug am Gardasee und gemeinsame Spieleabende im Hotel waren zur Freude aller dabei und stärkten die Gemeinschaft nochmal nachhaltig.