Dekan Prof. Dr. Oliver Christ im Interview über den Studiengang Energie- und Wasserwirtschaft

Exkursion zum Wasserwerk Aichach, 1. Reihe: Geschäftsführer des IB SHP GmbH Herr Klaus Mitter, Verbandsvorsitzender Magnus-Gruppe Herr Reitberger, SHP GmbH Frau Elas, Exkursionsleitung Herr Christ; ab 2. Reihe: Studierende der Hochschule
© Prof. Dr. Oliver Christ

Die Herausforderungen für die Energie- und Wasserwirtschaft wachsen stetig: Klimawandel, Digitalisierung und steigende Anforderungen an Versorgungssicherheit verändern komplette Infrastruktursysteme. Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Wasser- und Energieversorgung zunehmend. Genau hier setzt der neue Bachelorstudiengang Energie- und Wasserwirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) an. 

Ziel des Bachelorstudienangs ist es, Ingenieurinnen und Ingenieure auszubilden, die komplexe Zusammenhänge verstehen, interdisziplinär denken und innovative Lösungen für die Energie- und Wasserwirtschaft von Morgen entwickeln können. Warum klassische Ingenieurausbildungen allein künftig nicht mehr ausreichen, erläutert Prof. Dr.-Ing. Oliver Christ, Dekan der Fakultät Umweltingenieurwesen, in einem aktuellen Interview der Fachzeitschrift „wwt wasserwirtschaft wassertechnik“. Er beschreibt, wie sich die Anforderungen an Fachkräfte in den vergangenen Jahren grundlegend verändert haben und warum Wasser- und Energiesysteme heute als eng miteinander verknüpfte Bereiche betrachtet werden müssen.

Die Auswirkungen des Klimawandels machen diesen Wandel besonders deutlich. Längere Trockenperioden, häufigere Starkregenereignisse und der steigende Bedarf an resilienten Infrastrukturen stellen Kommunen und Versorgungsunternehmen vor neue Aufgaben. Kläranlagen werden zu modernen Energie- und Ressourcenstandorten entwickelt, während die Wasserversorgung zunehmend von digitalen Steuerungs- und Überwachungssystemen unterstützt wird.

Im Interview erklärt Prof. Christ, welche Kompetenzen zukünftige Fachkräfte benötigen, welche Rolle Themen wie Künstliche Intelligenz, praxisbezogene Hochschullehre und Exkursionen sowie Systemdenken spielen und weshalb die Verzahnung von Wasser- und Energiewirtschaft eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahrzehnte sein wird. Das Interview ist kostenlos und in voller Länge online zu lesen.