Besuch in Tunesien zum Kick-off des ENHANCE-Projekts

Gruppenfoto mit 8 Personen, davon 2 weiblich
© HSWT

Zum Auftakt des interdisziplinären Projekts ENHANCE, das den ökologischen Fußabdruck der tunesischen Tomatenproduktion untersucht, reisten Projektverantwortliche im Februar 2025 nach Tunesien.

Bei diesem Projekt mit dem Langtitel „Environmental Footprints of Tunisian Processing Tomato using Soilless Geothermal Multi‑tunnel Greehouses in an arid Climate (ENHANCE)“ kooperiert die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) mit der Université de Gabès (UG), dem tunesischen Tomatenproduzenten Zina Fresh (ZF) und dem deutschen Softwareunternehmen Greif Solutions. Ziel ist es, den Wasserfußabdruck von Gewächshaustomaten in Echtzeit zu bestimmen.

Neben dem HSWT-Verbundprojektleiter Prof. Dr. Wolfram Spreer nahm auch Teilprojektleiterin Prof. Dr. Heike Mempel sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen Erika Grenz und Alexander Kunze an dem Besuch teil. Das Projektteam der HSWT konnte dabei erste Einblicke in die tunesische Tomatenproduktion gewinnen, Projektpartner:innen vor Ort kennenlernen und die gemeinsamen Aktivitäten im Rahmen von ENHANCE planen. Am ersten Tag stand der Besuch der Universität von Gabès sowie das zugehörige Institut für angewandte Biologie ISBAM (Institut Supérieur de Biologie Appliquée de Médenine) auf dem Programm. Erste Gespräche zu Zusammenarbeit und geplante Forschungsaktivitäten wurden geführt.

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Praxis. Bei der Besichtigung der Produktionsstätten von Zina Fresh konnten die Gegebenheiten vor Ort erkundet sowie praktische Aspekte der Projektdurchführung diskutiert werden. Ein Besuch des international agierenden Produzenten San Lucar verschaffte dem Projektteam weitere Einblicke in die verschiedenen Aspekte der tunesischen Tomatenproduktion sowie einen breiteren Überblick über die Branche.

Fazit

Der Besuch in Tunesien war ein aufschluss- und erfolgreicher Auftakt zum Projekt und legte den Grundstein für die weitere Zusammenarbeit sowie die Entwicklung nachhaltigerer Anbaumethoden für die tunesische Tomatenproduktion.

Gruppenbild mit 4 Personen im Gewächshaus, teilweise mit weißen Schutzanzügen
Vor-Ort-Besichtigung der Tomatenproduktion von Zina Fresh: (v.l.n.r.) Prof. Dr. Heike Mempel (HSWT), Dr. Amel Chalbi (technische Leiterin, ZF), Mohamed Majid Zarrouk (Gründer, ZF), Prof. Dr. Mustapha Gorai (UG) © HSWT

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