21. Landschaftsbautagung beschäftigt sich mit der Frage der Nachfolge
Am 23. Mai 2025 fand an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die 21. Landschaftsbautagung unter dem Motto „Stabwechsel im Grünen - Die Frage der Nachfolge“ statt.
Die diesjährige Landschaftsbautagung bot wieder ein vielseitiges Programm für die 80 Teilnehmenden. Die Veranstaltung wird jedes Jahr von einem studentischen Team des Studiengangs Landschaftsbau und -Management im vierten und sechsten Semester organisiert und richtet sich an ein Fachpublikum, das sich mit Freianlagenbau beschäftigt, sowie an Studierende, die thematisch passende Studiengänge absolvieren.
Begrüßung mit Blick in die Zukunft
Prof. Dr. Cristina Lenz, die durch die jährliche Veranstaltung führte, eröffnete mit ihrem Grußwort die Tagung. Prof. Dr. Christoph Moning, Vizepräsident Forschung und Wissenstransfer, betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit, jungen Unternehmergeist und Innovationsfreude zu fördern. Dietmar Lindner, Präsident Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e. V. (VGL), hob in seiner Begrüßungsrede hervor, wie wichtig beim Blick in die Zukunft auch die Frage nach der Nachfolge ist.
Spannende Fachbeiträge
Bei den fünf Vorträgen, auf die sich die Gäste freuen durften, beschäftigten sich die Referent:innen, die selbst in der Branche des Landschaftsbaus tätig sind, mit den verschiedenen Aspekten der Nachfolgefrage in grünen Betrieben. Dabei ging es um Aufstiegs- und Investitionschancen, die Sicherung von Lebenswerken bei der stetigen Fortschrittsbewegung und um den Vergleich und die Möglichkeiten von interner und externer Nachfolgeregelung.
Würdigung herausragender Bachelorarbeiten
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch zwei Bachelorarbeiten geehrt. Sophie Mayer, die im vergangenen Jahr die Landschaftsbautagung selbst mitorganisiert hatte, erhielt den Ehrenpreis für Ihre Abschlussarbeit mit dem Thema „Beratungsleitfaden für Privatkundenakquise im Landschaftsbau unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit“. Die zweite Auszeichnung ging an Johannes Renn, dessen Bachelorarbeit von Prof. Dr. Cristina Lenz betreut wurde und sich mit „Employer Branding – Zur Schaffung einer attraktiven Arbeitgebermarke“ beschäftigt. Beide Absolvent:innen hatten die Gelegenheit, dem Publikum die Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten vorzustellen.
Vielfältiges Rahmenprogramm
Beim Markt der Möglichkeiten, der parallel stattfand, hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich zu vernetzen und potenzielle berufliche Chancen zu entdecken. Außerdem konnten die Tagungsbesucher:innen bei einer Getränkeverkostung der Brau- und Getränketechnologie der HSWT in ein weiteres spannendes Themengebiet der Hochschule blicken.