Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
26.04.2021 | Zentrum für Internationales

Beginn des Projekts der "Bavarian-Latin American Alliance for Applied Life Sciences"

Eva Zech
Durch verschiedene Programme und Aktivitäten vernetzt BAYLAT bayerische und lateinamerikanische Hochschulen und Forschungseinrichtungen, welche Verbesserungen im sozialen, ökonomischen und ökologischen Bereich als Beitrag zu den Entwicklungszielen der UN anstoßen sollen (Quelle: https://www.baylat.org/foerderprogramme.html).

Zum 26.04.2021 startete am Zentrum für Internationales der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) das Projekt „Bavarian-Latin American Alliance for Applied Life Sciences“. Im Rahmen des Projekts ist die HSWT bestrebt, mit Unterstützung des Bayerischen Hochschulzentrums für Lateinamerika (BAYLAT) eine Allianz zwischen Bayern und verschiedenen Ländern Lateinamerikas im Bereich der angewandten Lebenswissenschaften zu etablieren.

Die zentrale Aufgabe der Allianz ist es, das Modell der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit den lateinamerikanischen Partnerinstitutionen zu diskutieren und auf die Möglichkeit der Übertragung auf lokale Kontexte zu prüfen. Dies soll beispielsweise durch Austauschtreffen zu angewandter Lehre in verschiedenen Fachbereichen geschehen. In der "Bavarian-Latin American Alliance for Applied Life Sciences" soll zunächst ein Partnernetzwerk zwischen Bayern, Kuba und Costa Rica entstehen. In Zukunft soll die Allianz auch auf weitere Länder Lateinamerikas ausgedehnt werden.

Das Projekt soll dazu beitragen, dass die Arbeitsmärkte der jeweiligen Partnerländer mit bestmöglich qualifizierten AbsolventInnen versorgt werden und die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Partnerländer gestärkt wird. Die Allianz versteht sich ebenfalls als Beitrag zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.

Die bayerisch-lateinamerikanische Allianz soll nicht nur eine Vernetzung von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fördern, sondern auch den Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis ermöglichen. Durch die Zusammenführung von Wissen, Erfahrungen, Forschungsinfrastrukturen und sonstigen Ressourcen soll ein Mehrwert für alle beteiligten Partner generiert werden.