HSWT wird Mitglied im Verein „Familie in der Hochschule e. V.“

Eine große Gruppe von Personen steht zusammen auf eine Steintreppe im Freien und posiert für ein Foto.
© Melanie Billian

Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen Hochschulkultur. Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ist deshalb dem Verein „Familie in der Hochschule e. V.“ beigetreten.

Die Hochschule unterstreicht mit diesem Schritt ihr Engagement für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie. Als Mitglied des bundesweiten Netzwerks profitiert die HSWT vom Austausch mit anderen Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie von gemeinsamen Impulsen zur Weiterentwicklung familienfreundlicher Strukturen. Ziel ist es, Studierenden, Mitarbeitenden und Lehrenden bestmögliche Rahmenbedingungen zu bieten – unabhängig davon, ob sie Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder andere familiäre Verantwortung tragen.

Offizielle Aufnahme bei der Jahrestagung des Vereins

Bei der Jahrestagung in Mainz im Juni wurde die HSWT offiziell in das Netzwerk aufgenommen. Sina Hörl, Leitung des Diversity Office, war stellvertretend für die Hochschule vor Ort und stellte die Ziele im Bereich Vereinbarkeit von Care-Verantwortung und Beruf sowie Studium vor. HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet betonte in einer Videobotschaft, man wolle mit dem Beitritt zu „Familie in der Hochschule e. V.“ (FidH) von den Erfahrungen anderer Hochschulen lernen, sich vernetzen und gemeinsam Lösungen entwickeln. So solle Familienfreundlichkeit kein Randthema sein, sondern zentrales Element des Selbstverständisses als moderner, attraktiver Arbeits- und Studienort.

Umfrage zu Vereinbarkeit von Care-Verantwortung und Beruf sowie Studium

Die Ergebnisse aus der hochschulweiten Umfrage „Vereinbarkeit von Betreuungs- und Pflegeaufgaben und Beruf/Studium – Bedarf erkennen und Angebote entwickeln!“ vom April 2025 zeigen, dass die Verantwortung für Kinderbetreuung und Pflege wichtige Themen sind, die sowohl Studierende als auch Mitarbeitende beschäftigen. Untenstehend werden die zentralen Ergebnisse kurz dargestellt.

Als Maßnahmen in Bezug auf Care-Verantwortung für Kinder wurden vor allem eine Kinderferienbetreuung sowie ein Science Day am Buß- und Bettag eingeführt. Eine einwöchige Kinderferienbetreuung wurde bereits 2025 am Standort Weihenstephan angeboten, 2026 konnte das Angebot auf insgesamt drei Wochen ausgeweitet werden. Am Standort Triesdorf können Mitarbeitende und Studierende durch eine Kooperation mit dem Bezirk Mittelfranken sogar an mehreren Wochen in der Ferienzeit ihre Kinder zur Betreuung anmelden.

Helfen Sie mit

Die Hochschule versucht ihr Angebot stetig weiterzuentwickeln. Hierbei sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Wenn Sie konkrete Anregungen, Vorschläge und Erfahrungen zum Thema Care-Verantwortung an der HSWT haben, melden Sie sich gern beim Diversity Office.

  • Eine Person steht mit einem Mikrofon in der linken Hand in einem Raum und gestikuliert mit der rechten Hand. Rechts steht eine weitere Person, die die Hände auf dem Rückem verschränkt hat. Im Hintergrund stehen eine Leinwand mit Präsentation sowie einige Stühle.
    Sina Hörl, Leitung des Diversity Office, war stellvertretend für die HSWT vor Ort und stellte die Ziele im Bereich Vereinbarkeit von Care-Verantwortung und Beruf sowie Studium vor. © Melanie Billian
  • Auf einer Leinwand wird ein Video mit einer Person darin gezeigt. Im Vordergrund sind unscharf die Hinterköpfe dreier Personen zu erkennen, die in Richtung der Leinwand blicken.
    HSWT-Präsident Dr. Eric Veulliet betonte in einer Videobotschaft, man wolle mit dem Beitritt zu „Familie in der Hochschule e. V.“ von den Erfahrungen anderer Hochschulen lernen, sich vernetzen und gemeinsam Lösungen entwickeln. © Melanie Billian
  • Drei Personen stehen sich in einem Raum gegenüber und sind im Gespräch.
    Die Jahrestagung unter dem Titel „Verantwortung neu denken – Zukunft gestalten im demographischen Wandel“ bot ausreichend Gelegenheit zum Austausch und Teilen von Erfahrungen. © Melanie Billian

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