Prof. Dr. Martina Otten erhält Preis für gute Lehre
Professorin Martina Otten von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) ist am diesjährigen Bayerischen Tag für gute Lehre mit dem „Preis für gute Lehre“ des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet worden.
Wissenschaftsminister Markus Blume verlieh den Preis am 17. April an der Technischen Hochschule Augsburg an herausragende Hochschuldozentinnen und -dozenten aus ganz Bayern. Preisträgerin Martina Otten, Professorin für Chemie an der Fakultät Nachhaltige Agrar- und Energiesysteme, zeigt sich tief bewegt von der Auszeichnung: „Der Preis für gute Lehre macht sichtbar, dass wir an unserer Hochschule hervorragende Arbeit in der Ausbildung unserer Studierenden leisten. Ich freue mich riesig und bedanke mich herzlich bei allen Unterstützern“. Bereits 2022 wurde sie von der HSWT als beste Lehrende am Campus Weihenstephan geehrt.
Praxisnähe und Nachhaltigkeit als Leitlinien
Professorin Martina Otten lehrt in den Bereichen Chemie, Agrarwissenschaften, Lebensmitteltechnologie sowie Energie- und Klimaschutz. In ihrer Lehre verbindet sie fachliche Tiefe mit einer stark praxisorientierten Ausrichtung. Sie arbeitet mit realen Fragestellungen aus Landwirtschaft, Gesundheitswesen und Energiesektor und greift auch Themen auf, die Studierende selbst einbringen. Durch ein breites didaktisches Portfolio fördert sie aktive Beteiligung, eigenständiges Denken und kritische Reflexion.
Die Jury hob insbesondere hervor, dass Professorin Otten ihr Fach im gesellschaftlichen Zusammenhang vertritt und aktuelle Fragestellungen zu Nachhaltigkeit und Gesundheit einbezieht. Praxisorientierte Laborübungen, Exkursionen, Anschauungsmaterial und eigene Projekte sind feste Bestandteile ihres didaktischen Ansatzes. Dabei spielt Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle: Studierende werden dazu angeregt, über den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder die Auswirkungen des eigenen Konsums auf Umwelt und Klima nachzudenken.
„Ich möchte Theorie und Praxis eng verknüpfen, damit auch anspruchsvolle Inhalte greifbar werden. Meine Lehre ist Hören, Machen, Sehen. Die Studierenden stehen dabei im Mittelpunkt. Sie sind unsere Zukunft, und ich sehe mich als Coach und Wegbegleiterin“, erklärt Professorin Otten. Neben ihrer Lehrtätigkeit engagiert sie sich in zahlreichen Funktionen innerhalb der Hochschule. Unter anderem ist sie Beauftragte für die Gleichstellung von Frauen in Wissenschaft und Kunst an ihrer Fakultät.
Vizepräsidentin Homann-Wenig: Preis beispielhaft für hohe Qualität an der HSWT
Der Preis für gute Lehre wird jährlich an 20 bayerische Dozierende vergeben, die sich durch hohes Engagement und vorbildliche Lehrkonzepte auszeichnen, wobei Studierende an der Auswahl beteiligt sind. Er ist mit 5.000 Euro dotiert. Erfreut zeigt sich auch die Vizepräsidentin für Studium und Didaktik an der HSWT, Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig, über die Ehrung: „Die Auszeichnung steht beispielhaft für die hohe Qualität und die große Leidenschaft, mit der an unserer Hochschule gelehrt wird. Wir sind stolz, eine so engagierte Kollegin in unseren Reihen zu haben.“