Kompetenzen für die Zukunft: FAMFISK präsentiert Ergebnisse

  • Datum: 02.02.2026
Eine Gruppe von Personen steht in einem Raum vor einer weißen Leinwand und posieren für ein Foto.
© Josef Gangkofer

Das bayerisch‑afrikanische Projekt FAMFISK zeigt, wie der internationale Austausch den Aufbau von Maschinenringen in Senegal und Kenia stärkt. Über 800 Teilnehmende profitierten von den Qualifizierungen und gemeinsamen Entwicklungsprojekten. Die Abschlussveranstaltung am 29. Januar an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf verdeutlichte ihre nachhaltige Wirkung. 

Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts FAMFISK (Fostering Agricultural Machinery & Food Technology in Senegal & Kenya) an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) kamen die Partner aus Bayern, Senegal und Kenia zusammen, um die gemeinsamen Projektergebnisse zu präsentieren und Einblicke in die umgesetzten Aktivitäten zu geben. FAMFISK wird durch die Bayerische Staatskanzlei gefördert und läuft bis Februar 2026. 

Qualifizierung und Netzwerke als Schlüssel

Das Projekt startete im März 2024 als Verbundprojekt zwischen der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT), dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gGmbH und der Maschinenring Foundation gGmbH (MRF). Zu den internationalen Partnern zählen die Université du Sine Saloum El-Hâdj Ibrahima NIASS im Senegal, die Jaramogi Oginga Odinga University of Science and Technology in Kenia sowie die Maschinenringe im Senegal und in Kenia. 

Ziel des Projekts ist die Begleitung des Aufbaus der Maschinenringe im Senegal und in Kenia durch Qualifizierungs- und Austauschformate sowie Netzwerkbildung. Aktuell gibt es dort rund 300 Maschinenringe. Im Fokus des Projekts steht die enge Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Praxispartnern, um die Verknüpfung von Berufs- und Hochschulbildung zu stärken. Die bayerischen Akteure bündeln ihre Kompetenzen und schaffen Synergien. FAMFISK leistet einen wichtigen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen SDG 2 (kein Hunger), SDG 4 (hochwertige Bildung) und SDG 8 (menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum).

Präsentation zentraler Projektaktivitäten und Praxisbeispiele

An der Abschlussveranstaltung nahmen Gäste der Bayerischen Staatskanzlei, aus Ministerien und Forschung, der kenianischen Botschaft in Berlin sowie der Projektpartner und weiterer Institutionen teil. Die Veranstaltung bot den rund 30 Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die zentralen Projektaktivitäten. Vorgestellt wurden unter anderem die Summer und Winter Schools, Teilqualifizierungsprogramme zu den Themen Mechanisierung/Maschinenwartung und Optimierung der Wertschöpfungskette, Studierenden-Tandemformate, sowie Praktika und Praxisaufenthalte in enger Zusammenarbeit mit den Maschinenringen vor Ort. 

Ein Beispiel für die Implementierung eines Studierendenprojekts: die Entwicklung zusätzlicher Säscheiben für eine bestehende Sämaschine. Dadurch können die Landwirte vor Ort nun nicht mehr nur Mais, sondern auch andere Kulturen – unter anderem Erdnüsse, Hirse und Sesam – mit ein und derselben Maschine aussäen. Die Säscheiben wurden bereits von den Landwirten im Senegal erfolgreich getestet. 

Delegationsbesuch vom 26. bis 30. Januar 2026

Die Abschlussveranstaltung fand im Rahmen eines Delegationsbesuch aller Projektpartner vom 26. bis 30. Januar 2026 an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf statt. Neben der Veranstaltung umfasste die Besuchswoche mehrere Fachtermine und Austauschformate, darunter einen Evaluierungsworkshop an der HSWT sowie Besuche mit fachlichem Austausch bei MRF und der HORSCH Maschinen GmbH.

Alle Projektpartner möchten sich bei der Bayerischen Staatskanzlei für die sehr gute Zusammenarbeit und die Förderung des Projekts herzlich bedanken.

Die Projektaktivitäten wurden durch intensive Öffentlichkeitsarbeit begleitet. Weiterführende Einblicke in das Projekt gibt es auf dieser FAMFISK-Projektseite.

Eine Gruppe von Personen steht in einem Raum vor einer weißen, leeren Leinwand und posieren gemeinsam.
Das Kernteam (HSWT, Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft gGmbH, Maschinenring Foundation gGmbH (MRF), Université du Sine Saloum El-Hâdj Ibrahima NIASS, Jaramogi Oginga Odinga University of Science and Technology, Maschinenringe in Senegal und Kenia) des Projekts gemeinsam mit Barbara Weishaupt (rechts) von der Bayerischen Staatskanzlei. © Josef Gangkofer

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