Das Nachhaltigkeitsverständnis der HSWT
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Unser Nachhaltigkeitsverständnis:
Umweltfreundlich, sozial gerecht, langfristig beständig, ganzheitlich.
Der Begriff der Nachhaltigkeit definiert sich im Sinne eines langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen. Diese auf physische – nach Hans Carl von Carlowitz forstliche, ökologische – ressourcenbezogene
Definition von Nachhaltigkeit wird um die Dimensionen Soziales und Ökonomie ergänzt. Auch wir als Hochschule sind Teil dieses Wirtschafts- und Gesellschaftssystems.Nachhaltigkeit verstehen wir als ethisches Ordnungs- und Handlungsprinzip, das ökologische, ökonomische sowie soziokulturelle Grundbedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen gewährleistet und dauerhaft sichert sowie die Natur in ihrer Vielfalt achtet und schützt.
Die nachhaltige Entwicklung ist ein Prozess, zu dessen Verständnis wir einen wissenschaftlichen Diskurs führen und uns diesem Verständnis kontinuierlich annähern wollen.
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Unser Rollenverständnis:
Wir sehen uns als selbstkritische, proaktive Umgestalterin für eine nachhaltige Gesellschaft.
Zu einer zukunftsorientierten Entwicklung der Gesellschaft beizutragen und eine lebenswerte Welt sicherzustellen, ist Aufgabe und Verantwortung unserer Hochschule. Wir wollen eine verantwortungsbewusste Wissensund Wertevermittlerin mit Vorbildcharakter sein, wenn es um die Förderung von Nachhaltigkeitsgrundsätzen geht. Damit entsprechen wir nicht nur unserem hochschulgesetzlich festgelegten Auftrag, sondern gehen noch weit darüber hinaus. In unserer hier vorliegenden Nachhaltigkeitsstrategie
konkretisieren wir diesen Anspruch.Als Teil des Wirtschafts- und Gesellschaftssystems, das langfristig stabil funktionieren soll, geht es uns darum, die Fach- und Führungskräfte von morgen auszubilden, die für die Bewältigung lokaler und globaler Herausforderungen dringend benötigt werden. Dabei ist nachhaltiges Denken und Handeln in einer globalisierten und digitalen Welt genauso gefragt wie ein langfristig angelegter verantwortungsvoller Umgang mit unseren begrenzten Ressourcen und deren gerechte Verteilung.
Für diese Herausforderungen ist angewandte Wissenschaft nicht nur ein Motor, sondern setzt auch Aktivierungsenergie frei. Als Hochschule für angewandte Wissenschaft wollen wir die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln schließen, indem wir Forschung, Bildung, Praxis und Kommunikation in die breite Öffentlichkeit miteinander verknüpfen. Unsere Hochschule soll in den gegenwärtigen Umbruchprozessen eine aktive Rolle einnehmen, um das nötige Wissen sowie die passenden Kompetenzen für eine
gerechte, ressourceneffiziente und tragfähige Gestaltung unserer Zukunft
zu vermitteln.Durch unsere „grüne“ Ausrichtung in Forschung und Lehre ist Nachhaltigkeit ein zentraler Bestandteil unserer DNA. Für uns gehört dazu eine nachhaltig orientierte Gesellschaft, eine wettbewerbsfähige Wirtschaft sowie
ein schonender Umgang mit der Natur und den natürlichen Ressourcen. Unser Leitspruch Applied Sciences for Life – angewandte Lebenswissenschaften steht für unseren Auftrag, das Prinzip der Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Wirtschaft zu verankern. Unser Ziel ist es, unsere natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu nutzen und gleichzeitig zu erhalten. Beides kann nur erfolgreich sein, wenn es uns gelingt, die Menschen auf
diesen Weg mitzunehmen und sie für diese Aufgabe zu sensibilisieren. Wir fördern deshalb aktiv die Talententfaltung in einem offenen Arbeits- und Lernumfeld. Aus dem Potential der Verschiedenheit unserer Studierenden und Mitarbeitenden leiten wir unsere Strategien ab und bieten ihnen Chancengleichheit in allen Aspekten, damit gute Ideen und Tatkraft für Nachhaltigkeit nicht aufgrund von Benachteiligung verloren gehen. Gleichzeitig reflektieren wir die Lebenswelt der gesellschaftlichen Gruppen an unseren Hochschulstandorten und vernetzen uns intensiv mit den Bürgerinnen und Bürgern in der jeweiligen Region. -
Unser Nachhaltigkeitskompass:
Nachhaltiges Denken und Handeln lenken alle Handlungsfelder.
Wir integrieren Nachhaltigkeit bereichsübergreifend in alle Handlungsfelder der HSWT (= whole institution approach):
- in unsere eigene Organisationsstrukturen und unsere Hochschulkultur (Governance),
- in die Lehre,
- in die Forschung,
- in den (Wissens)Transfer,
- in das Campusmanagement (Betrieb & Infrastruktur) sowie
- in studentisches Engagement.
Unser anspruchsvolles Umweltmanagementsystem, dem u. a. eine umfangreiche Bestandsaufnahme zugrunde liegt, ist nach EMAS zertifiziert (Eco-Management and Audit Scheme) und wurde seit 2021 noch um soziale Aspekte erweitert (EMASplus). Damit verbessern wir u. a. kontinuierlich unsere eigene Umweltleistung und halten gleichzeitig alle umwelt- und sicherheitsrelevanten Rechtsvorschriften ein. Nicht nur auf Grund dieser Validierung ist das Umweltmanagement für uns ein stetiger Optimierungsprozess und eine zentrale Aufgabe, vielmehr gehört es zu unserem Selbstverständnis als transformative Institution. Die EMASplus -Zertifizierung wird ab 2025 nicht mehr angeboten und geht in die Nachfolgezertifizierung WeImpact über. Diese bietet allerdings für unsere Hochschule keinen Mehrwert. Um weiterhin die sozialen Aspekte der Nachhaltigkeit an der HSWT zu unterstreichen, orientiert sich unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung daher ab 2025 an CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) und DNK (Deutscher Nachhaltigkeitskodex) Standards.
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Unsere Nachhaltigkeitskultur:
gemeinsames Engagement als treibende Kraft.
Wir wissen, dass ein tiefgreifender Nachhaltigkeitstransformationsprozess von einer breiten Mehrheit unserer Hochschulangehörigen getragen werden muss: Die aktive Beteiligung von Mitarbeitenden und Studierenden ist die Voraussetzung unseres Erfolgs. Mithilfe gezielter Information, Kommunikation sowie der Möglichkeit zur aktiven Teilnahme werden sie deshalb in die nachhaltige Entwicklung unserer Hochschule miteinbezogen. Dazu gehört es, sie dafür zu sensibilisieren, sich im Rahmen ihrer Hochschulaufgaben, aber auch privat mit allen Aspekten der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen.
An der HSWT wollen wir eine Kultur der Nachhaltigkeit leben. In ihrem Zentrum steht die Stärkung der individuellen Motivation und des persönlichen Engagements aller Hochschulangehörigen – von den Studierenden über die Mitarbeitenden bis zu den Lehrenden und Forschenden. Wir wollen das Bewusstsein einer jeden einzelnen Person an der HSWT für Nachhaltigkeit erhöhen, ermöglichen ein „Sich Einbringen“ und verankern so hochschulweit unsere nachhaltige Identität, die über den unmittelbaren Wirkungsbereich
unserer Hochschule in die breite Öffentlichkeit, auf unsere Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner und auf andere Institutionen hinausstrahlt. Als wertschätzende, chancengerechte und familienfreundliche
Hochschule ist Diversität für uns eine Selbstverständlichkeit und Bereicherung. Darüber hinaus setzen wir auf die Vernetzung und Kooperation mit relevanten regionalen und überregionalen Akteurinnen und Akteuren. Wir
befürworten nachhaltigkeitsbezogene hochschulinterne und -externe Kooperationsprojekte ausdrücklich und streben auch weitere Mitgliedschaften in Nachhaltigkeitsnetzwerken an, um den Erfahrungs- und Wissensaustausch zu entsprechenden Prozessen an Hochschulen zu vertiefen und die hier gewonnenen Erkenntnisse in unserem gelebten Alltag nutzen zu können.
„Unsere Nachhaltigkeitsstrategie ist tief in den Werten und Zielen verankert, die uns als Hochschule auszeichnen. Die Verbindung von ökologischer Verantwortung und sozialem Engagement ist dabei der Schlüssel, um langfristige und nachhaltige Lösungen für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Unsere Studiengänge und Forschungsprojekte sind darauf ausgerichtet, Lösungen für die globalen Nachhaltigkeitsprobleme zu entwickeln und unsere Absolventinnen und Absolventen zu befähigen, als verantwortungsbewusste Akteurinnen und Akteure in der Gesellschaft zu wirken.“
Organisationsstruktur, Hochschulkultur (Governance)
Wir streben danach, als Hochschule eine führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit einzunehmen, indem wir unsere Organisation und Strukturen im Sinne eines gesamtinstitutionellen Ansatzes konsequent aufstellen. Die
Governance spielt hierbei eine besonders wichtige Rolle.
Wir orientieren uns in allen Arbeitsbereichen und Entscheidungen an unserem Verständnis von Nachhaltigkeit und integrieren zukunftsrelevante Themen der nachhaltigen Entwicklung in die gesamte Hochschule. Wir verstehen die Nachhaltigkeit als umfassenden Kompass für alle Bereiche der Hochschule.
Nachhaltigkeit ist ein breites Querschnittsthema, das sämtliche Organisationseinheiten, Themenfelder und Angehörige unserer Hochschule betrifft. Den organisatorischen Gesamtrahmen für alle Nachhaltigkeitsaspekte gibt das Feld Governance vor.
Die Hochschulleitung und die Mitglieder der Hochschule formulieren Ziele, schaffen mit der adäquaten Governance die organisatorischen Rahmenbedingungen und definieren konkrete Maßnahmen, um im Sinne einer gelebten Kultur der Nachhaltigkeit, die Nachhaltigkeitsstrategie der Hochschule im täglichen Handeln umzusetzen. Die Governance beinhaltet nicht nur die nachhaltige Organisation der Hochschule, sondern auch hierzu erarbeitete
Leitlinien, Vorgaben und Managementsysteme. Eng hiermit verbunden sind eine angepasste Kommunikation und Dokumentation.
Wir wissen, dass ein tiefgehender Nachhaltigkeitsprozess von einer breiten Mehrheit getragen werden muss. Daher dienen gezielte Schulungen der Stärkung der individuellen Motivation und des persönlichen Engagements
unserer Hochschulangehörigen. Als wertschätzende, chancengerechte und familienfreundliche Hochschule fördert die HSWT vor diesem Hintergrund Geschlechtergleichheit, schützt und inkludiert Minderheiten.
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Hochschulkultur (Leitbild, Profil & Grundsätze)
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Die HSWT wird Bedürfnissen heutiger und künftiger Generationen gerecht; ein tiefgreifender Nachhaltigkeitstransformationsprozess ist angestoßen
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- Methoden und Instrumente zur strategischen Umsetzung von nachhaltiger Entwicklung bereitstellen
- Sensibilisierungsmaßnahmen für alle HSWT-Angehörigen: Verantwortung für die Gesellschaft – das „Gemeinwohl“ – übernehmen; aktive Beteiligung einfordern
- Die HSWT hat ihre Positionierung, Identität und Kultur der Nachhaltigkeit geschaffen
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- Individuelle Motivation und persönliches Engagement der Mitarbeitenden stärken
- Als familienfreundliche Hochschule Geschlechtergleichheit fördern, Minderheiten schützen und inkludieren
- Für alle zugängliche Informationen/Hilfen zum Thema Nachhaltigkeit bereitstellen: Intranet, Website, Newsletter, Aushänge, Infoscreens
- Offene Diskussionen führen
- Die HSWT hat ein strukturiertes und transparentes Nachhaltigkeitsmanagementsystem
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- EMASplus-Umweltmanagementsystem weiterentwickeln
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Organisationsstruktur (Steuerung & Koordination)
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Verantwortlichkeiten innerhalb der HSWT sind festgelegt und kommuniziert
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- Zentrale Ansprechperson für Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie und Vernetzung aller Nachhaltigkeitsaktivitäten aller Handlungsfelder an der HSWT einrichten
- Umfassende Kommunikationsmatrix erstellen (intern); interne Kommunikation und interdisziplinären Austausch fördern
- Aktuelles, einheitliches Organigramm erstellen (extern); Geschäftsverteilungsplan aktualisieren
- Die HSWT kommuniziert transparent zu allen Nachhaltigkeitsthemen
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- Informationen zu Nachhaltigkeit aufbereiten: auf der Homepage, im Intranet, als News (intern und extern), Aktivitäten + Vorlesungen aufzeigen
- Wesentlichkeitsanalyse ist als Grundlage erstellt
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- Doppelte Wesentlichkeitsanalyse als Basis für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Auftrag geben
- Alle Routinevorgänge sind professionalisiert: Standardisierung, Digitalisierung, Nutzung von KI
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- E-Akte einführen
- Organisationsmanagement einführen
- Prozessmanagement etablieren
- Dokumentenmanagementsystem einführen
- Hochschulorganisation wird etabliert, die zur Lösung drängender ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen beitragen kann
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- Nicht nur gesetzliche Vorschriften einhalten, sondern auch alle umwelt- und sicherheitsrelevanten Aspekte in sämtlichen Bereichen, Handlungsfeldern und Planungsprozessen des gesamten Hochschulbetriebs fortlaufend verbessern
- „International Welcome Center“ aufbauen
- Diversity-Konzept erstellen; Diversity-Office gründen und dauerhaft etablieren
- Konzept „Familienfreundliche Hochschule“ erstellen
- Die HSWT vernetzt sich und kooperiert mit relevanten regionalen und überregionalen Akteurinnen und Akteuren
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- Mitgliedschaften in Nachhaltigkeitsnetzwerken anstreben
- Austausch mit anderen Hochschulen forcieren
- Alle Gebäude sind barrierefrei
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- Gebäude operativ auf Barrierefreiheit überprüfen und ausbauen (Kriterienkatalog für Überprüfung erstellen)
- Beschaffung ist nachhaltig
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- Leitfaden für nachhaltige Beschaffung aktualisieren und voll operativ machen
- Ausschlusskriterien formulieren (Definition und Integration qualitativer und quantitativer Nachhaltigkeitskriterien in rechtskonformen internen Beschaffungsrichtlinien)
- Leistungskennzahlen für das kontinuierliche Monitoring entwickeln
- Auf Nachhaltigkeit im Bereich von Neu- und Umbaumaßnahmen gegenüber dem Ministerium und Staatlichem Bauamt hinwirken; für Neubauten Nullemissionstandard anstreben
- Veranstaltungen und Meetings sind nachhaltig
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- Organisation von Veranstaltungen an den Grundsätzen der Nachhaltigkeit (ökologisch, ökonomisch, sozial) orientieren
- Richtlinie für nachhaltige Veranstaltungen inkl. Checkliste überarbeiten
- Ressourcenschonendes Nutzungsverhalten ist attraktiv
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- Engagierte Mitarbeitende für zusätzliches Engagement wertschätzen
- Adäquate Anreize schaffen
- Vorschlagswesen etablieren
- Personalentwicklung ist gezielt
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- Recruiting optimieren
- Potenziale / Fähigkeiten von bestehendem Personal nutzen; Talentpool erstellen
- Gezielte Fort- und Weiterbildungen anbieten
- Kriterienkatalog für Berufungsverfahren um Nachhaltigkeitsaspekte ergänzen
- Die HSWT als Arbeitgebermarke ist gestärkt
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- Alle Facetten professionalisieren
- Corporate Identity und Corporate Design der HSWT ohne Ausnahmen einhalten
Lehre
Unser Ziel ist es, dass sich unsere Absolventinnen und Absolventen als hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte in ihren beruflichen Handlungsfelder an den Prinzipien einer nachhaltigen Entwicklung orientieren.
Unser Nachhaltigkeitsverständnis in der Lehre umfasst zum einen die Vermittlung von Inhalten mit Nachhaltigkeitsbezug in allen Themenbereichen. Zum anderen erlernen die Studierenden durch diverse Lehr-/Lernformate und -methoden Nachhaltigkeitskompetenzen, die sie dazu befähigen, die gesellschaftliche Transformation, sowie die Gegenwart und Zukunft nachhaltig mitzugestalten.
Studium und Lehre sind für uns die zentralen Mittel zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Die Studiengänge der HSWT haben einen engen Bezug zu den verschiedenen Formen der Land- und Ressourcennutzung, zu Lebensmitteln, Ernährung und erneuerbaren Energien sowie dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen auf unserem Planeten. Angesichts dieses Fächerspektrums fühlt sich die HSWT den Herausforderungen im Umgang mit dem Klimawandel sowie generell dem Umgang mit den begrenzten natürlichen Ressourcen in besonderer Weise verpflichtet.
Unser Ziel ist es, unseren Studierenden neben praxisorientiert-wissenschaftlichen Qualifikationen auch kollaborative und ethische Qualifikationen zu vermitteln. Dazu gehört auch und in besonderem Maße ein vertieftes Verständnis des Nachhaltigkeitsgedankens in allen drei Dimensionen. Unsere Lehre ist forschungsbasiert, um Aktualität und Zukunftsfähigkeit – auch bei Nachhaltigkeitsaspekten – zu garantieren. In unseren Lehrveranstaltungen ist Nachhaltigkeit ein zentrales und fächerübergreifendes Thema. Unser konkretes Studienangebot wird entsprechend laufend weiterentwickelt und ausgebaut. Darüber hinaus erwerben unsere Studierenden im Rahmen ihres Studiums vertiefte Nachhaltigkeitskompetenzen.
Die Vermittlung von Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen orientiert sich dabei am Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und leistet damit einen aktiven Beitrag zu einer ganzen Reihe der 17 Sustainable Development Goals. Durch geeignete Inhalte und Formate erwerben unsere Studierenden – ungeachtet ihres Studiengangs oder ihrer Vorkenntnisse – Nachhaltigkeitskompetenzen wie z. B. die Fähigkeit, ökologische, soziale, kulturelle, ökonomische und politische Herausforderungen zu erkennen, zu analysieren und zu bewerten. Sie sollen dazu motiviert und befähigt werden, Verantwortung für eine nachhaltige Entwicklung zu übernehmen, entsprechende Ziele konsequent zu verfolgen und sich an deren Erreichung auf allen Ebenen zu beteiligen.
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Studierende als Mitgestaltende einer nachhaltigen Entwicklung
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Bestehende Curricula werden stetig weiterentwickelt
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- Lehrende und Fakultäten motivieren, Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen (weiterhin) in ihren Fachrichtungen zu verankern und weitere Lehrveranstaltungen hierzu anzubieten
- Fakultäten und Lehrende motivieren und unterstützen, die Möglichkeit der Ausrichtung ihrer Lehrveranstaltungen nach BNE-Prinzipien zu prüfen und ggf. umzusetzen
- Neue Angebote mit Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen werden (weiter-) entwickelt
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- Bachelorstudiengang „Klimaschutz und Klimaanpassung“ etablieren
- studiengangübergreifendes Nachhaltigkeits- oder Klimaschutzmodul anbieten
- Nachhaltigkeits-Zertifikat/ Zusatzqualifikation für Studierende ausgerichtet nach BNE-Prinzipien entwickeln
- Formate werden (weiter-) entwickelt
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- Aktivitäten im Rahmen transferorientierter Lehre fördern durch Verankerung im Studienangebot (z. B. die Aktivitäten des Arbeitskreises Nachhaltige Bildung Weihenstephan als ein Wahlpflichtfach anbieten oder ein Modul zur „Climate Challenge“ entwickeln)
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Lehrende als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren von Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Lehrende werden unterstützt und motiviert
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- Rahmen bieten, um Austausch unter Lehrenden zu unterstützen und zu fördern
- BNE-Weiterbildungsangebote für Lehrende schaffen
- BNE-Materialien und Unterstützung/Coaching zur Verfügung stellen
- Anreize für Lehrende, die sich vermehrt mit Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen beschäftigen
- Preis für Nachhaltigkeit in der Lehre mit deutlichen und transparenten Kriterien
- Es besteht ein Netzwerk für Nachhaltigkeit in der Lehre
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- ein Netzwerk für Nachhaltigkeit in der Lehre aufbauen und Schnittstellen zu und zwischen den Fakultäten schaffen
- regelmäßige fakultätsübergreifende Treffen
- freiwillige Übernahme von Verantwortlichkeiten prüfen, z. B. Ansprechpersonen auf Fakultätsebene
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Weiterentwicklung und Sicherung des Bewusstseins für unser Nachhaltigkeitsverständnis
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Nachhaltigkeitsthemen und –kompetenzen sind im Qualitätssystem verankert
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- Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen in Qualifikationszielen hervorheben
- Nachhaltigkeitsbezug im Kurzkonzept für neue Studiengänge thematisieren
- Lehrenden empfehlen, den Bereich der Nachhaltigkeitsthemen- und kompetenzen in ihren Evaluationsprozess zu integrieren
- Controlling aufbauen: (Weiter-) Entwicklung entsprechender Lehrangebote regelmäßig auswerten
- Neuberufene Professorinnen und Professoren sind bezgl. des Nachhaltigkeitsverständnisses der HSWT und insbesondere des Handlungsfelds Lehre sensibilisiert
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- Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen in Berufungsgesprächen thematisieren
- Nachhaltigkeits- und BNE-Schulungen über das Onboarding-Programm anbieten
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Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen in der Weiterbildung
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Die HSWT ist als Bildungsanbieter im Bereich von Nachhaltigkeitsthemen und -kompetenzen etabliert
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- Weiterbildung Klimaschutzmanagement für Unternehmen verstetigen und für Teilnehmende aus dem öffentlichen Bereich öffnen
- Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler wie Klimacamps, Schülerlabore oder Workshops ausweiten
- Asynchrone Lerneinheiten erstellen
- Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer zu Klima & Nachhaltigkeit entwickeln
- Möglichkeit der Ausrichtung der Angebote nach BNE-Prinzipien prüfen und ggf. umsetzen
Forschung & Transfer
für eine nachhaltige Welt – praxisnah, innovativ, zukunftsorientiert.
In Forschung und Transfer bedeutet Nachhaltigkeit für uns als HAW – Hochschule für angewandte Wissenschaften, praxisrelevante, systemische Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen und Nachhaltigkeitsfragestellungen zu entwickeln und zu verbreiten. Wir fördern den Einsatz digitaler Technologien, um nachhaltige Innovationen zu beschleunigen. Dabei ist für uns ein respektvoller Umgang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zentral. Wir pflegen regionale, nationale und internationale Kooperationen mit den wissenschaftlichen Communities und der Praxis, um den Wissens- und Technologietransfer zu fördern und zusammen an interund transdisziplinären Lösungen zu arbeiten. Gemeinsam bauen wir eine Brücke zwischen Wissen und Handeln, indem wir Forschung, Bildung, Praxis und Kommunikation in die breite Öffentlichkeit miteinander verknüpfen. Eine transparente und auf Austausch basierende Wissenschaftskommunikation sowie die Einhaltung ethischer Grundsätze sind selbstverständlich für uns (siehe Satzung zur guten wissenschaftlichen Praxis). Unseren wissenschaftlichen Nachwuchs bilden wir im Sinne unseres Nachhaltigkeitsverständnisses zu verantwortungsvollen Forschenden aus und vermitteln nicht nur unseren Studierenden das nötige Wissen sowie die passenden Kompetenzen für eine gerechte, ressourceneffiziente und tragfähige Gestaltung unserer Zukunft.
Unser Ziel ist es, in der angewandten nachhaltigkeitsorientierten Forschung eine Vorreiterrolle im deutschsprachigen Raum einzunehmen. Wir streben an, in unseren Forschungsschwerpunkten in den angewandten Lebenswissenschaften und den grünen Ingenieurwissenschaften die Ansprechpartnerin für andere Forschungsinstitutionen, Wirtschaft, Politik und Medien zu werden.
Damit unmittelbar verbunden ist der Transfer der neusten Forschungserkenntnisse in die wissenschaftlichen Communities, die Wirtschaft und Politik sowie die Gesellschaft. Als Grüner Leuchtturm im Bereich Wissensund Technologietransfer wollen wir insbesondere die Treiber von Transformationsprozessen wie den Klimawandel, die Verfügbarkeit von Ressourcen (z. B. Wasser) oder veränderte Ernährungsgewohnheiten stärker ins kollektive Bewusstsein rücken und als Kommunikatorin mit hoher Glaubwürdigkeit Orientierung geben. Durch die Verbindung von Forschung und Lehre tragen wir dazu bei, dass zukünftige Generationen die Bewältigung komplexer Herausforderungen ihrer Zeit meistern können.
Um diese Ziele zu erreichen, schaffen wir an der HSWT optimale Rahmenbedingungen: Wir machen erfolgreiche und nachhaltigkeitsorientierte Forschung sowie Transfer möglich, von der ersten Idee, über die erfolgreiche Beantragung von Drittmitteln bis hin zur Durchführung und zur Verwertung und Nutzung der gewonnenen Ergebnisse (siehe „Wertschöpfungssystem Forschung“ in der Strategie Forschung und Transfer des ZFW für weitere Details). Um unsere Ressourcenbasis weiter zu verbessern, bauen wir in den kommenden Jahren unsere Fundraising-Aktivitäten systematisch aus.
Unsere Hochschule nimmt in den gegenwärtigen Umbruchprozessen eine aktive Rolle ein. Schon jetzt führen wir zahlreiche Formate und Aktivitäten durch, bei denen wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem Hochschulbetrieb an interessierte Kreise kommuniziert werden. Aber auch Projekte, an denen die Öffentlichkeit aktiv teilhaben kann, in denen Impulse von Externen aufgenommen werden sowie Co-Kreation stattfindet, gehören zu unserem Repertoire.
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Vorreiterrolle in der angewandten, nachhaltigkeitsorientierten Forschung
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Die HSWT ist Innovationstreiberin in der angewandten, nachhaltigkeitsorientierten Forschung
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- Forschungsprofil der HSWT kontinuierlich und agil an aktuelle Herausforderungen anpassen
- Personellen und finanziellen Forschungs-und Transferressourcen agil und schnell ausbauen, um eine resiliente Infrastruktur vorhalten zu können
- B.Life Cluster Wasser weiter aufbauen zur Stärkung der Forschung rund um das Thema Wasser in der Agrar- und Forstwirtschaft bis hin zum Landschaftswasserhaushalt
- Global AgriFood Hub Bavaria an der HSWT vorantreiben mit aktivem Transfer- sowie Praxispartnernetzwerk
- HSWT zur wichtigen Adresse für KI in den Lebenswissenschaften etablieren
- Interdisziplinären Austausch und campusübergreifende Kooperationen zwischen den Fakultäten und Instituten weiter stärken
- Die HSWT nimmt eine Spitzenposition in der angewandten Transformationsforschung in den Agrarwissenschaften und zu nachhaltiger Landnutzung ein
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- Treiber von Transformationsprozessen wie Klimawandel, (gesunde) Ernährung, Ressourcenengpässe (z. B. Wasser im Sommer, Trockenheit) stärker kommunizieren und damit Bewusstsein schaffen
- B.Life Cluster Transformation aufbauen zur Stärkung der Transformationsforschung
- Reallabore etablieren und Raum für Partizipation und Co-Creation schaffen sowie Methodenkompetenz stärken und lehren (train-the-trainer, Bsp. Masterstudiengang Regionalmanagement)
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Grüner Leuchtturm im Bereich Wissens- und Technologietransfer
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Der Forschungsoutput der HSWT hat gesellschaftliche Relevanz und hohe Wirksamkeit
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- Transfer im gesamten Wertschöpfungssystem Forschung mitdenken und Aktivitäten kontinuierlich weiterentwickeln
- Open Science Aktivitäten ausbauen und stärken
- Kontakte in die Wirtschaft und Praxis gezielt weiter stärken und aktiven Austausch fördern, u. a. unter Zuhilfenahme des Alumni-Netzwerks
- Belastbare Messkriterien definieren und evaluieren (z. B. B.Life Score, der Forschungsprojekte anhand ihres Beitrags zur Erreichung der Klimaziele misst)
- Anerkennung und Anreize für Transferaktivitäten schaffen – Incentive System für Transfer etablieren (z. B. Entlastungsstunden, Preis für nachhaltigkeitsorientierte Forschung)
- Die HSWT besitzt hohe Sichtbarkeit innerhalb relevanter Zielgruppen
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- Innovatives und kreatives Wissenschaftskommunikationskonzept entwickeln, leben und fortführen
- Aktiven Ergebnistransfer von Forschungsergebnissen und -themen in Lehre, Praxis und Weiterbildung betreiben (z. B. Konzept des forschenden Lehrens etablieren)
- B.Life Weiterbildungsangebote rund um das Thema Klimawandel fortführen und ausbauen (Zertifikatskurs Klimaschutzmanagement, Weiterbildung für Lehrerinnen und Lehrer, KlimaCamps für Schülerinnen und Schüler)
- MINT-Bildung stärken durch den Aufbau eines MINT-Netzwerks mit externen Partnern und innovativen Angeboten für verschiedene Zielgruppen
- Bavarian Science Centre aufbauen, das wissenschaftliche, technische und auch künstlerische Fragestellungen miteinander verbindet
- Aktivitäten in der Politikberatung ausbauen
- Entrepreneurship ist eine starke Säule der HSWT
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- Angebote und Services des HSWT Startup Centres etablieren und stärken, um Kompetenzen sowie Bewusstsein für das Thema Unternehmensgründungen zu stärken
- Lehre und Forschung sind eng verzahnt und Studierende werden früh an wissenschaftliche Themen herangeführt
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- Forschungsmasterstudiengänge etablieren (ggf. Fast-Track als duales Studium ausgelegt)
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Forschungsprozess mit optimalen Rahmenbedingungen
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Serviceleistungen im Rahmen des Wertschöpfungssystems Forschung sind vollständig etabliert
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- Etablierte Services digitalisieren und optimieren, künftig wichtige Unterstützungsangebote auf- bzw. ausbauen
- Für Forschung und Transfer ist eine resiliente Ressourcenbasis etabliert
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- Fundraisingstrategien entwickeln und implementieren, um ein solides finanzielles Fundament für den Forschungsbetrieb und die -abwicklung zu schaffen
Studentisches Engagement
Als Hochschule ist es für uns von großer Bedeutung, eine aktive und engagierte Studierendenschaft zu fördern und zu ermutigen, sich bereits während des Studiums aktiv für eine nachhaltige Entwicklung einzusetzen.
Beim Engagement für Nachhaltigkeit können Studierende nicht nur ihr Bewusstsein für Umweltfragen schärfen, sondern auch konkrete Kompetenzen für nachhaltiges Handeln weiterentwickeln.
Indem Nachhaltigkeitsangebote, -gruppen und -ansprechpersonen sowie Möglichkeiten des studentischen Engagements und studentischer Initiativen bekannter, sichtbarer und übersichtlicher gemacht werden, können Studierende leichter Zugang zu Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten erhalten. Dies stärkt und fördert ihr Engagement und ihr Interesse.
Außerdem ist es wichtig, Wertschätzung für das Engagement der Studierenden zu zeigen, Anreize zu schaffen und konkrete Unterstützung anzubieten, um Studierende zu motivieren, sich nachhaltig zu engagieren. Dies kann beispielsweise durch Anerkennungszertifikate, administrative Unterstützung für nachhaltige Projekte oder die Integration von Engagementaktivitäten in den Studienverlauf geschehen.
Indem die HSWT auf diese Weise das studentische Engagement für Nachhaltigkeit in der Studierendenvertretung, dem Green Office sowie studentischen Initiativen und Projekten würdigt und unterstützt, fördert sie eine dynamische und aktive Nachhaltigkeitsgemeinschaft und eine lebendige und inspirierende Campuskultur, in der Studierende ihre Ideen für eine nachhaltige Entwicklung umsetzen können.
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Bekanntheit, Sichtbarkeit und Übersichtlichkeit von Nachhaltigkeitsangeboten & -ansprechpersonen und Möglichkeiten des studentischen Engagements
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Alle Studierende sind über Nachhaltigkeitsangebote informiert
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- Regelmäßige News zu Nachhaltigkeit auf der Website und weitere zielgruppenspezifische Kommunikationskanäle prüfen, z. B. Apps
- Verstärkt Social Media als Kommunikationskanal nutzen, eigener Instagram- Account für Green Office prüfen
- Studentische Aktivitäten & Engagementmöglichkeiten sind sichtbar
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- Auf Website Infos zu Engagementmöglichkeiten für Studierende (z. B. AK-Gründung) präsenter und übersichtlich darstellen
- Hochschulweite Ersti-Woche anstoßen, wo sich engagierte Studierendengruppen vorstellen können
- Beteiligung wird gefördert: alle Interessierten werden abgeholt, sich einzubringen
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- Umweltmanagement-Vorschlagswesen optimieren und bekannter machen
- Bestehende & neue Umfragen um nachhaltigkeitrelevante Themen ergänzen
- Niedrigschwellige Plattform mit Austauschforum für Nachhaltigkeitsideen von Studierenden/ Hochschulangehörigen prüfen
- Mehr Austauschformate mit Entscheidungsträgerinnen und -trägern schaffen
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Wertschätzung, Unterstützung und Anreize für Engagement
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Spaß statt Frust – sich für Nachhaltigkeit zu engagieren ist attraktiv
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- Zertifikat/ Ehrenamtsbescheinigung als Nachweis für Engagement im StuPa weiterführen, Ausweitung auf Initiativen (wie AK-Mitglieder) prüfen, Berücksichtigung des ehrenamtlichen Engagements bei der Anerkennung von Urlaubssemestern
- Dankeschön-Fest für engagierte Studierende ggf. Preis zum Dies Academicus/ Wettbewerb prüfen
- Möglichkeit einer Aufwandsentschädigung/Ehrenamtspauschale kommunizieren und Ausweitung prüfen
- Studierende werden zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsideen mit Wissensweitergabe und administrativ unterstützt
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- Ansprechperson für engagierte Studierende zur Beratung und administrativen Unterstützung bekannt machen
- Zu Amtsstart StuPa-Mitglieder und AK-Leitungen mit Onboarding-Schulungen zu administrativen Abläufen und Gestaltungsmöglichkeiten an der HSWT informieren (Berechtigungen, HSWT-Corporate Design und Identity, nachhaltige Veranstaltungsplanung, Arbeitssicherheit und Brandschutz, Finanzen)
- Ausgaben im ganzen Haushaltsjahr ermöglichen, Budget für Green Office einplanen / reservieren
- Engagement wird über ausgebaute Service Learning-Angebote anerkannt und unterstützt
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- Rahmen für nachhaltige Projektideen als FWPM/AWPM möglichst an allen FKs schaffen (mind. für AK-Leitungen)
- Studierende in Campusgestaltung involvieren
- AK Nachhaltige Bildung ME auf andere Studiengänge ausweiten
Campusmanagement (Betrieb & Infrastruktur)
Die Auswirkungen auf die Umwelt durch den Campusbetrieb sind die Effekte, die am besten messbar und beobachtbar sind. Schon seit 2014 monitort die HSWT ihre Umweltauswirkungen mit Hilfe ihres nach EMASVerordnung zertifizierten Umweltmanagementsystems und kann dadurch ihre Umweltleistungen fortlaufend verbessern. Gleichzeitig hilft dieser systematische Ansatz des betrieblichen Umweltschutzes, Gefahren für Hochschulangehörige und die Umwelt frühzeitig zu erkennen und vorzubeugen.
In ihrer Nachhaltigkeitsstrategie orientiert sich die HSWT deshalb im Handlungsfeld Campusmanagement an den durch EMAS vorgeschriebenen Kernindikatoren Energieeffizienz, Materialeffizienz, Wasser, Abfall, biologische Vielfalt und Emissionen und richtet ihre Ziele und die dazugehörigen Maßnahmen an diesen aus. Die Ziele und Maßnahmen, inklusive ihres Umsetzungsstandes, sind detailliert im jährlich aktualisierten Nachhaltigkeitsprogramm zu finden.
Mit diesen Zielen und Maßnahmen strebt die HSWT unter anderem Klimaneutralität bis 2035 an – wenn möglich sogar früher. Die Erreichung dieses Ziels hängt jedoch maßgeblich von der Bereitstellung ausreichender finanzieller Mittel ab, da Investitionen in entsprechende Infrastruktur erforderlich sind.
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Energieeffizienz erhöhen
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Energiemonitoring verbessern
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- Konsequentes Energiemonitoring mittels Computer-Aided-Facility-Management (CAFM)-System und Implementierung des neu beschafften CAFM-Systems
- Hauptverbraucher identifizieren und analysieren
- Wärmeverbrauch reduzieren
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- Dächer, Fassaden und Fenster sanieren
- Gewächshäuser sanieren und z. T. durch energieeffiziente Bauten ersetzen
- Nutzung von Abwärme (z. B. Serverräume)
- Stromverbrauch reduzieren
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- Elektrische Großverbraucher durch technische/organisatorische Maßnahmen optimieren
- Standby-Verbräuche senken
- Nachhaltiger Bauen
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- Kriterienkatalog für nachhaltiges Bauen dient als Checkliste bei Bauvorhaben
- Neubauten und Sanierungen entsprechend DGNB Platin Standard errichten
- Ausbau des Anteils erneuerbarer Energien
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- Dachflächen für den Ausbau von Photovoltaik nutzen
- Neue Möglichkeiten zur Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien identifizieren
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Materialeffizienz erhöhen
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Papierverbrauch senken
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- Papierloses Büro einführen
- Neuorganisation der Prüfungsanmeldung prüfen
- Raumressourcen optimal nutzen
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- Effiziente Raumnutzungssysteme entwickeln
- Neubeschaffungen reduzieren
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- Sharingmöglichkeiten für Hardware, Maschinen und Geräte schaffen und durchsetzen
- Beschaffung gebrauchter Gegenstände ermöglichen
- Nachhaltigkeitsaspekte in der Beschaffung stärker berücksichtigen
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- Rahmenverträge bzgl. Nachhaltigkeit anpassen
- Nachhaltig Bauen
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- Nachhaltige Baustoffe nutzen
- Sanieren vor Neubauten
- Kreislaufgerecht bauen
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Wasserverbrauch reduzieren
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Frischwasserbedarf senken
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- Verwendung hitzetoleranter und trockenresistenter Pflanzen
- Bewässerungskonzept anpassen
- Wassersparende Armaturen verbauen
- Regenwassernutzung erhöhen
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- Grauwassertoiletten bei Neubauten installieren
- Mehr Regenwassersammlung für die Bewässerung der Außenflächen
- Regenwasserspeicher / Zisternen bei Neubauten mit einplanen
- Sickermulden & Rigolen anlegen, Flächen entsiegeln
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Abfall reduzieren
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Abfallaufkommen senken
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- Abfälle und Gefahrstoffe vermeiden und verringern
- Recyclingquote erhöhen
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- Abfalltrennsysteme optimieren
- Hochschulangehörige für das Thema Abfallvermeidung und Mülltrennung sensibilisieren, eindeutige Informationen über die Mülltrennung an der HSWT verteilen (per E-Mail) mit Handlungsempfehlungen
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Biologische Vielfalt fördern
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Liegenschaften nachhaltiger gestalten
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- Flächenspezifische Pflegekonzepte erstellen (Mahdzeitpunkt etc.)
- Mehr Fassadenbegrünung
- Mehr Bäume pflanzen
- Mehr Außenflächen naturnah/ ökologisch umgestalten
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Emissionen senken
- Zielsetzung
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Maßnahmen
- Klimaschutzkonzept erstellen
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- Treibhausgasbilanz (Scope 1, 2 und 3) gemäß Greenhouse Gas Protokoll für die gesamte Hochschule erstellen und jährlich fortschreiben
- Reduktionspfade und –maßnahmen entwickeln
- Nachhaltige Mobilität fördern
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- Fahrradmobilität fördern
- E-Mobilität fördern
- Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs fördern