Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences

Werden Sie Professorin an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf!

Der Beruf der HAW-Professorin ist spannend, abwechslungsreich und zeichnet sich durch praxisorientierte Lehre und Forschung, Aufgaben im Hochschulmanagement sowie einem hohen Maß an persönlicher und zeitlicher Unabhängigkeit aus.

Es gibt viele gute Gründe, diesen Beruf zu ergreifen!

Ausschreibungen für Professuren

W2-Professur "Ingenieurinformatik" (Deadline: 31. Oktober 2020)

W2-Professur "Pflanzenproduktionssysteme in der ökologischen Landwirtschaft" (Verlängerte Deadline: 8. November 2020)
W2-Professorship "Crop Production Systems in Organic Agriculture" (English version, extended deadline: November 8, 2020)

W2-Professur "Digital Post Harvest and Food Processing Technologies" (Deadline: 15. November 2020)
W2-Professorship "Digital Post Harvest and Food Processing Technologies" (English version, Deadline: November 15, 2020)

Was uns am Beruf der HAW-Professorin fasziniert?

Prof. Dr. Claudia Brand

"Für mich ist dieser Beruf tatsächlich eine Berufung: ich liebe es, in Vorlesungen, Übungen und Praktika mein Wissen zu teilen und junge Menschen zu begleiten. Dabei frei entscheiden zu können, auf was mein Fokus liegt, kombiniert mit zahlreichen Möglichkeiten in vielfältigen Bereichen, sich gestaltend einzubringen – das macht Spaß!"
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Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig

"Vor allem drei Dinge: der Kontakt mit jungen Menschen, die konsequente Praxisnähe und die Eigenständigkeit, die dieser Beruf bietet. Es ist großartig, Wissen und Erfahrungen weitergeben zu können, aber zugleich auch selbst immer wieder etwas dazuzulernen. Und die fachliche Unabhängigkeit und die Freiheit hinsichtlich der Lehrinhalte und -methoden habe ich in den Jahren an der HSWT sehr zu schätzen gelernt."
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Prof. Dr. Lydia Nausch, PhD

"Die Zusammenarbeit mit den Studierenden begeistert mich jeden Tag aufs Neue. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, einen Beitrag im Leben der Studierenden zu leisten und sie ein Stück weit auf ihrem Lebensweg zu begleiten und zu fördern."
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Prof. Dr. Jennifer Gerend

"Wir haben etwas von allem: Kontakte zu Akteuren aus der Praxis und Politik, die Zusammenarbeit mit Studierenden, viele Möglichkeiten, Projekte mit Kolleginnen und Kollegen zu realisieren. Es gibt die Chance, sich durch verschiedene Ämter, Kommissionen und die Internationalisierung der Hochschule weiterzuentwickeln."
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Prof. Dr. Mirjam Jaquemoth:

"Die Kombination aus Lehre und Forschung. Und die guten Rahmenbedingungen für beides in Bayern, auch wenn es hier noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt."
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Prof. Dr. Monika Gerschau:

"Unerschöpfliche Möglichkeiten zur Umsetzung eigener Ideen, zur kreativen Zusammenarbeit mit jungen Menschen, zu aktiven Kontakten mit Unternehmen, zu Forschung für die Praxis, zu internationalen Aktivitäten, kurz zu allem, was man selbst für gut und richtig hält."
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Prof. Dr. med. vet. habil. Prisca V. Kremer-Rücker:

"Am meisten sicherlich die Zusammenarbeit mit jungen Menschen. Es gibt nur wenig Routine, jeder Tag ist anders, jede Gruppe von Studierenden individuell und die Vielzahl der Module für die ich verantwortlich bin auch. Langeweile gibt es einfach nicht! Und das mag ich sehr! Aber auch die Möglichkeit sich zeitlebens in der Forschung betätigen zu dürfen, ist für mich eine große Bereicherung. So kann man Dinge weiterdenken, verwerfen oder auch wieder aufgreifen, wenn man will."
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Berufsbild HAW-Professur

Sie sind neugierig, aber noch unsicher, ob eine HAW-Professur für Sie in Frage kommt?

Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, ob dieses Berufsbild zu Ihnen passt!

Besonderheiten von Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Fachhochschulen

Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) bzw. Fachhochschulen weisen im Vergleich zu Universitäten einige Besonderheiten auf.

Dazu gehören der Praxisbezug als grundlegender Anspruch in Lehre und Forschung, ein reduziertes und oft spezialisiertes Fächerspektrum, insgesamt weniger Studierende, eine gute Vernetzung mit der (regionalen) Wirtschaft, geringere Forschungsaktivitäten als an Universitäten und ein stark eingeschränktes Promotionsrecht (i.d.R. nur an oder in Kooperation mit Universitäten).

Pluspunkte einer HAW-Professur

Hochschulen für angewandte Wissenschaften bzw. Fachhochschulen weisen viele Vorteile auf, die aufgrund der Rahmenbedingungen insbesondere für Frauen interessant sind.

Freude

  • Sie haben Freude am Umgang mit jungen Menschen, fördern diese und nehmen Anteil an der beruflichen Weiterentwicklung Ihrer Studierenden.
  • Sie möchten Ihre eigene Begeisterung für interdisziplinäres Arbeiten an Studierende weitergeben und haben Spaß daran, Ihr in Wissenschaft und beruflicher Praxis erworbenes Wissen im Rahmen von Lehrveranstaltungen zu teilen.

Neugier

  • Sie möchten Wissenschaft, Praxis und Lehre miteinander verbinden und haben Interesse an angewandter Forschung, die gesellschaftlich relevante Themen und Probleme aufgreift, diese bearbeitet und Lösungsmöglichkeiten entwickelt.

Freiheit

  • Sie schätzen Gestaltungsfreiheit. Es bereitet Ihnen Freude, neue didaktische Methoden auszuprobieren oder sich mit eigenen Ideen in die akademische Selbstverwaltung einzubringen.

Austausch

  • Sie haben Interesse am Austausch mit Unternehmen, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen, Hochschulen oder Think Tanks.
  • Sie entwickeln kreative Ideen zum Aufbau und zur Weiterentwicklung von Kooperationen – in Deutschland, in Europa und in der Welt.
  • Sie besitzen Talent, Menschen aus unterschiedlichen Bereichen so miteinander zu vernetzen, dass für alle Seiten ein Mehrwert entsteht.

Entwicklung

  • Sie erachten Lebenslanges Lernen für wichtig – für sich selbst, aber auch für Studierende mit unterschiedlichen Bildungsbiografien und Bedürfnissen.
  • Sie möchten den Bereich der beruflichen Weiterbildung aktiv mitgestalten und voranbringen.

Familie

  • Sie sind ein Organisationstalent, möchten Ihre Zeit selbstbestimmt einteilen und trotz einer intensiven Arbeitsbelastung auch ein aktives Familienleben führen.

Sicherheit

  • Sie wünschen sich einen sicheren Arbeitsplatz mit der Möglichkeit zur Verbeamtung.

Kommen Sie zu uns! Informationen zur HSWT als Arbeitgeberin

  • Sie interessieren sich für Life Sciences?
  • Sie verfolgen intensiv die Diskussionen rund um Klimaschutz und -wandel?
  • Ihnen ist ein effizienter und schonender Umgang mit Natur und natürlichen Ressourcen wichtig?
  • Sie möchten sich aktiv in Lehre und Forschung einbringen?

Dann freuen wir uns, wenn Sie weiterlesen!

Nachhaltige Entwicklung als strategisches Leitmotiv

Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler lehren und forschen an drei Standorten (Weihenstephan, Triesdorf und Straubing), alle drei in wirtschaftlich und demographisch wachsenden Regionen.

Wir bilden unsere rund 6.000 Studierenden zu verantwortungsvollen Fach- und Führungskräften aus, die Ressourcen effizient und zugleich nachhaltig behandeln und die wir optimal für Aufgaben auf einem globalisierten und digitalisierten Arbeitsmarkt vorbereiten.

Lehr- und Forschungsthemen sind gesellschaftlich bedeutsame Fragestellungen wie Nachhaltige Landwirtschaft, Klimawandel, Biodiversität, Umweltvorsorge, Erneuerbare Energien, Nachwachsende Rohstoffe oder gesunde Ernährung. 

Besuchen Sie unsere Website, um mehr über unser Forschungsprofil und unsere laufenden Forschungsprojekte zu erfahren!

Verschiedene Standorte – ganz eigene Vorteile

Die HSWT besitzt zwei zentrale Standorte – den Campus Weihenstephan und den Campus Triesdorf. Beide bieten attraktive Vorteile.

Campus Weihenstephan

Am Campus Weihenstephan befinden sich fünf der sieben Fakultäten der HSWT. Weihenstephan ist ein Stadtteil von Freising und bietet nicht nur durch die Nähe zu München alle Vorteile, die ein attraktiver Wohn- und Arbeitsort benötigt – angefangen von vielfältigen Möglichkeiten der fachlichen Vernetzung bis hin zu kulturellen Angeboten.

Am Campus Weihenstephan sind neben der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf zahlreiche andere Lehr- und Forschungseinrichtungen angesiedelt, wie z.B. das Wissenschaftszentrum Weihenstephan der TU München, die Landesanstalt für Landwirtschaft, die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft und das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV.

Die auf dem Campus Weihenstephan gelegenen Weihenstephaner Gärten besitzen überregionale Bedeutung für Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gartenbau und Landschaftsarchitektur. Sie werden jährlich von zahlreichen Gästen aus dem In- und Ausland besucht.

Campus Triesdorf

In ländlicher Umgebung im Landkreis Ansbach in Mittelfranken gelegen, beheimatet der Campus Triesdorf die Fakultäten Landwirtschaft, Lebensmittel und Ernährung sowie Umweltingenieurwesen. Die HSWT ist hier Teil des "Bildungszentrums Triesdorf", ein deutschlandweit einmaliges Zentrum für Landwirtschaft, Energie, Ernährung, Lebensmittel und Umwelt. Daraus ergeben sich wertvolle Synergien, von denen auch die anwendungsorientierte Hochschulausbildung vielseitig profitiert.

Besonders Familien finden im Landkreis Ansbach und Umgebung gute Bedingungen für ein Leben mit Kindern. Dazu gehören günstige Immobilienpreise, ausreichend Angebote zur Kinderbetreuung ebenso wie eine hohe Lebensqualität, die sich auch aus der Umgebung und dem breiten Freizeitangebot des Fränkischen Seenlands speist.

Standort Straubing

Die HSWT unterstützt die Forschung und Lehre am Standort Straubing im integrativen Lehr- und Forschungszentrum für Biotechnologie und Nachhaltigkeit der TU München. Die Fachgebiete der HSWT sind Marketing und Management Nachwachsender Rohstoffe, Nachhaltige Betriebswirtschaft, Organisch-Analytische Chemie, Umwelt- und Entwicklungsökonomie, Geothermie, komplexe Netzwerke sowie Energietechnik und Bioinformatik.

Ziele für die Zukunft

Ziel der HSWT ist es, eine der führenden, international anerkannten Hochschulen für angewandte Lebenswissenschaften und grüne Technologien zu sein. Dazu gehört auch das stete Bemühen um die besten Köpfe für die Hochschule.

Insbesondere will die Hochschule noch mehr Professorinnen gewinnen, um die Potentiale gemischter Teams noch besser zu nutzen und um ein angemessenes Verhältnis zwischen dem Anteil an Studentinnen und Professorinnen herzustellen.

Angebote für die Lehre

Das Kompetenzteam Digitale Lehre des Zentrums für Studium und Weiterbildung berät und unterstützt Lehrende beim Einsatz digitaler Lehrformate bis hin zur technischen Umsetzung. Alle Lehrenden der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf können darüber hinaus die Qualifizierungsangebote (Beratung, Workshops, Zertifikatsprogramme) des Zentrums für Hochschuldidaktik Bayern nutzen.

Angebote für die Forschung

Die Stärkung der Forschung an Hochschulen für angewandte Wissenschaften ist erklärtes Ziel der Wissenschaftspolitik des Freistaates Bayern und drückt sich in Initiativen wie der High Tech Agenda Bayern (HTA) (siehe dazu auch die neue Website Future Code Bayern) oder dem Wettbewerb zum Thema "Künstliche Intelligenz" aus, der es Hochschulen ermöglicht, um zusätzliche Professuren im Forschungsfeld Künstliche Intelligenz zu konkurrieren.

Die HSWT unterstützt forschungsstarke Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch verschiedene Anreizsysteme für interdisziplinäre und internationale Forschung. So gibt es beispielsweise ein Belohnungssystem für aktive und erfolgreiche Forschung, welches im Ausgleich für eingeworbene Drittmittelprojekte Lehrentlastungen gewährt. Grundlage dieses Belohnungssystems ist ein transparentes Punktesystem, welches eingeworbene Drittmittelprojekte in Abhängigkeit von der eingeworbenen Summe mit einer bestimmten Anzahl von Punkten vergütet, welche dann wiederum in Semesterwochenstunden umgerechnet werden.

Das Zentrum für Forschung und Wissenstransfer (ZFW) bietet Unterstützung bei der Antragstellung sowie bei der Koordination und Administration von Forschungsprojekten. Darüber hinaus unterstützt Sie das ZFW bei der Entwicklung von Strategien zur Aufbereitung Ihrer Forschungsergebnisse für unterschiedliche Zielgruppen.

Die HSWT fördert den Wissenstransfer in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Ein Innovationslabor Forschung und ein Startup Inkubator unterstützen Sie bei der Entwicklung von Forschungsinnovationen und Gründungsideen bis hin zur Gründung von Start-Ups und Anmelden von Erfindungen. Über den gesamten Lebenszyklus von Innovationen hinweg werden Sie durch die Services des ZFW begleitet.

Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Mit dem Promotionsverbundkolleg "Life Sciences und grüne Technologien" besitzt die HSWT eine eigene Struktur zur Ausbildung von Promovierenden unter dem Dach von BayWISS.

Die Mitglieder des Kollegs erhalten Möglichkeiten zur Vernetzung sowie finanzielle Unterstützung in Form eines eigenen Budgets, welches sie nach persönlichem Ermessen für promotionsrelevante Aktivitäten wie Konferenzreisen oder Weiterbildungsangebote einsetzen können.

Was wir Ihnen als Arbeitgeber noch bieten

Die HSWT berät bei der Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen, flexibler Arbeitszeitmodelle und Angebote zur Kinderbetreuung (standortspezifisch).

Darüber hinaus bietet die HSWT ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie deren Familienangehörigen ein attraktives Hochschulsportprogramm mit einer großen Auswahl an Kursen sowie Angebote zur Beratung und Gesundheitsprävention.

Dies ist aber noch längst nicht alles! In Kürze finden Sie hier weitere attraktive Angebote, die wir für unsere Mitarbeiterinnen bereithalten.

Das brauchen Sie! Voraussetzungen für eine HAW-Professur

Die Karrierewege zur HAW-Professur sind vielfach nicht bekannt und insgesamt wenig strukturiert.

Die formalen Voraussetzungen werden immer auf Landesebene geregelt.

Für den Freistaat Bayern sind die Zugangsvoraussetzungen im Bayerischen Hochschulpersonalgesetz (BayHschPG) geregelt, konkret in Art. 7 Abs. 3 (Einstellungsvoraussetzungen für Professoren und Professorinnen an Fachhochschulen). Diese sind im Wesentlichen (vollständig unter der genannten Quelle):

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium,
  • Lehrerfahrung (Nachweis der pädagogischen Eignung),
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher oder künstlerischer Arbeit (Nachweis durch Promotion oder promotionsadäquate Leistungen) sowie
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis, die nach Abschluss des Hochschulstudiums erworben sein muss und von der mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereichs ausgeübt worden sein müssen.

Die Berufung von Professorinnen und Professoren im Freistaat Bayern ist ebenfalls im BayHschPG geregelt, konkret in Art. 18 (Berufung von Professoren, Professorinnen, Juniorprofessoren und Juniorprofessorinnen).

Die formalen Voraussetzungen für FH- bzw. HAW-Professuren in anderen Bundesländern sind ähnlich. Dennoch ist es unbedingt erforderlich, dass sich potenzielle Bewerberinnen über die entsprechende Landesgesetzgebung informieren und zusätzlich bei den jeweiligen Hochschulen nachfragen, ob sie die formalen Voraussetzungen für eine spezifische Professur erfüllen.

Gleichstellung – So unterstützen wir Sie auf dem Weg zur Professur!

Im Jahr 2017 wurde die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf mit dem TOTAL-E-Quality-Prädikat für eine vorbildlich an Chancengleichheit orientierte Personal- und Hochschulpolitik ausgezeichnet.

Die HSWT beteiligt sich an Landesprogrammen zur Frauenförderung, darunter dem Bayern Mentoring, dem Stipendienprogramm für Doktorandinnen sowie dem Qualifizierungsprogramm "rein-in-die-hörsäle".

"rein-in-die-Hörsäle" ist ein Programm zur Vorbereitung auf eine HAW-Professur, welches sich aus drei Programmkomponenten zusammensetzt: dem Lehrauftragsprogramm sowie je einer Informationsveranstaltung und einem Seminar zum Thema "Berufsziel – Professorin an einer HAW". Auch an der HSWT als Mitgliedshochschule der LaKoF finden entsprechende Veranstaltungen statt und es gibt die Möglichkeit zur Übernahme von Lehraufträgen.

Aktive Rekrutierung und Begleitung von Berufungsausschüssen

Um den Frauenanteil an Professuren steigern zu können, ist es wichtig, den Kreis der Bewerberinnen zu erweitern und Frauen gezielt auf Professuren aufmerksam zu machen. Maßnahmen im Bereich der Aktiven Rekrutierung sind fester Bestandteil aller Berufungsverfahren an der HSWT.

Darüber hinaus beraten wir Vorsitzende von Berufungsausschüssen zur Umsetzung von gendersensiblen Stellenbesetzungsverfahren für Professuren – angefangen von der Erstellung des Ausschreibungstextes bis hin zur endgültigen Personalauswahl.

Beratung

An der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf können sich Interessierte von der Hochschulfrauenbeauftragten Prof. Dr. Monika Gerschau (Campus Weihenstephan) sowie ihrer Stellvertreterin Prof. Dr. med. vet. habil. Prisca Kremer-Rücker (Campus Triesdorf) beraten lassen. 

Ansprechbar sind darüber hinaus die jeweiligen Fakultätsfrauenbeauftragten.

Bewerbung für eine HAW-Professur

Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften werden im Rahmen von Berufungsverfahren besetzt. Die Stellen werden öffentlich ausgeschrieben.

Hintergrund und Ablauf von Berufungsverfahren

Berufungsverfahren sind hochformalisierte Stellenbesetzungsverfahren, die sich über mehrere Monate hinziehen können. Als Bewerberin treffen Sie auf eine Kommission, zu der Hochschullehrerinnen und -lehrer gehören, aber auch eine Vertretung des wissenschaftlichen Mittelbaus, Studierende sowie die jeweilige Fakultätsfrauenbeauftragte.

Typische Bestandteile von Berufungsverfahren sind:

  • Probelehrveranstaltung,
  • Gespräch mit dem Berufungsausschuss und
  • im Fall einer Ruferteilung: Berufungsverhandlungen.

Probelehrveranstaltungen dienen dem Nachweis der didaktischen und fachlichen Eignung. Es finden in der Regel zwei Probelehrveranstaltungen von je 20-30 Minuten statt (ein Pflichtthema und ein Wahlthema).

Das Gespräch mit dem Berufungsausschuss dient der Feststellung der persönlichen Motivation und der Passfähigkeit zur jeweiligen Arbeitsumgebung in der Fakultät.

Zusätzlich können je nach Hochschule weitere Stationen hinzukommen. Denkbar ist zum Beispiel ein Gespräch mit einer Personalberatung, welche im Auftrag der Hochschule die außerfachlichen Kompetenzen der Bewerberinnen und Bewerber beurteilt. Dazu gehören u.a. Führungskompetenz, Kooperationsfähigkeit sowie Gender- und Diversitykompetenz.

Einen schematischen Überblick zum Ablauf von Berufungsverfahren bietet beispielsweise der Hochschullehrerbund, der Berufsverband der Professorinnen und Professoren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen in Deutschland.

Des Weiteren bieten die Handreichungen der LaKoF Bayern und der bukof wichtige Informationen rund um Berufungsverfahren.

So werden Sie gefunden! Datenbanken für qualifizierte Frauen

Berufungskommissionen nutzen zunehmend das Instrument der Aktiven Rekrutierung, um gezielt nach qualifizierten Bewerberinnen zu suchen, diese aktiv anzusprechen und auf die jeweilige Ausschreibung aufmerksam zu machen. 

Potenzielle Bewerberinnen können einiges dafür tun, um ins Blickfeld der Hochschulen zu geraten. So gibt es für qualifizierte Frauen die Möglichkeit, sich selbst in Datenbanken einzutragen.

Die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg bietet im Rahmen ihres Internetangebots einen Überblick über vorhandene Expertinnendatenbanken

Auf zwei dieser Datenbanken möchten wir Sie an dieser Stelle gezielt hinweisen.

GESIS Leibniz Institut für Sozialwissenschaften, Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung/Center of Excellence Women and Science (CEWS)

Datenbank femconsult

Promovierte und habilitierte Wissenschaftlerinnen bzw. Expertinnen können sich jederzeit in die Datenbank eintragen. Auch Wissenschaftlerinnen ohne Promotion, z.B. bei künstlerisch-gestalterischen Fachrichtungen oder wenn der Abschluss unmittelbar bevorsteht, können sich nach Rücksprache mit dem CEWS eintragen.

Lakof Baden-Württemberg

Datenbank "Professorin HAW/DHBW"

Die Datenbank (HAW/DHBW) ist eine überregionale Stellenbörse für Professuren an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und an Dualen Hochschulen und bietet die Gelegenheit zur Vernetzung.

Das brauchen Sie für eine Bewerbung!

Eine Bewerbung für eine HAW-Professur ist aufwändig und muss gut vorbereitet werden.

Sie benötigen die folgenden Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • tabellarischer Lebenslauf
  • Promotionsurkunde bzw. Dokumentation des Standes der Promotion
  • Ausbildungszeugnisse (Abitur, Studium)
  • Arbeitszeugnisse
  • Liste wissenschaftlicher Vorträge und Publikationen
  • ggf. Liste der Drittmittelprojekte 
  • Liste der gehaltenen Lehrveranstaltungen und ggf. Evaluationen
  • ggf. Betreuung/Begutachtung von Studien- und Abschlussarbeiten
  • Mitgliedschaften oder Ämter in Fachgesellschaften
  • Liste besuchter Weiterbildungen; sonstige Kompetenzen (z.B. Management- oder Projekterfahrung)

Der Leitfaden "Ihre Berufung: HAW-Professorin" der LaKoF Bayern beinhaltet als Hilfestellung eine Checkliste für die Bewerbungsunterlagen!

Außerdem finden Sie dort Tipps zur Vorbereitung auf die Probelehrveranstaltung und das Gespräch mit dem Berufungsausschuss.

Das sollten Sie unbedingt tun!

  • Bringen Sie über Telefonate mit der jeweiligen Hochschule (Frauenbeauftragte, Vorsitzende/r des Berufungsausschusses möglichst viel über die Anforderungen und das Umfeld der Professur in Erfahrung!
  • Bewerben Sie sich lieber einmal zu viel als zu wenig! Bewerben Sie sich auch, wenn Sie die formalen Voraussetzungen erfüllen, aber das oft idealtypisch formulierte Anforderungsprofil nicht hundertprozentig abdecken. Dies ist auch bei anderen Bewerberinnen und Bewerbern nicht der Fall, und relativ viele Professuren werden mehrfach ausgeschrieben, da sie nicht passend besetzt werden können. Hinzu kommt, dass Bewerberinnen im Verfahren oft überdurchschnittlich gut abschneiden. Sie reichen zwar insgesamt weniger Bewerbungen ein, sind dann aber im Verhältnis zur Zahl ihrer Bewerbungen sehr erfolgreich bei Einladungen, Listenplätzen und Berufungen - so zumindest die Erfahrungen an der TH Rosenheim.
  • Nutzen Sie vorhandene Beratungsangebote und insbesondere die Möglichkeit, ein Bewerbungscoaching in Anspruch zu nehmen!
  • Machen Sie Gebrauch von der Gelegenheit, Hochschulen, die Sie interessieren, im Vorfeld kennenzulernen, z.B. im Rahmen eines Lehrauftrags! Einige Hochschulen bieten auch eine Campus-Besichtigung an!
  • Achten Sie längerfristig darauf, dass Sie die für den Nachweis der Praxiserfahrung zentralen Unterlagen anfordern und gut aufbewahren. Dies betrifft insbesondere Arbeitszeugnisse und Arbeitsverträge.

Weitere Hinweise für ein planvolles und strategisches Vorgehen bei der Erstellung Ihrer Bewerbung und der Vorbereitung Ihrer Selbstpräsentation erhalten Sie im Leitfaden der bukof.

Hochschulfrauenbeauftragte

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Am Staudengarten 1
Gebäude D1.436
85354 Freising

Stellv. Hochschulfrauenbeauftragte

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Steingruberstraße 2
Raum A.116.2
91746 Weidenbach

Strategisches Management Gender Balance

Daniela Hrzán

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Am Hofgarten 4
Raum A6.404
85354 Freising

T +49 8161 71-5283
daniela.hrzan [at]hswt.de

Der Arbeitsbereich gehört strukturell zum Präsidialbüro.

Informationsmaterial