Events

Studentische Maifest in Weihenstephan

Dieses Jahr findet wieder das traditionelle studentische Maifest in Weihenstephan statt.

Dazu laden die Studierenden der Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft herzlich ein.

Um 12:00 Uhr startet der traditionelle Festumzug hin zum neuen Festgelände vor dem D1-Gebäude der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Der Maibaum wird ab 13:00 Uhr aufgestellt. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Weihenstephaner Blaskapelle sorgt für gute Unterhaltung. Der Eintritt ist frei!

Zur Einstimmung auf das Fest präsentieren euch die Studierenden des 2. Semesters WA ihr Maifestvideo.

Die Aftershowparty im Mensagebäude beginnt um 20:00 Uhr. Karten für die Aftershowparty (VVK 5€, AK 7€) können im Vorverkauf am Montag 30.04. und Mittwoch 02.05. jeweils von 11:30 - 14:30 Uhr  beim grauen Teppich im Gebäude D1 erworben werden.

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Veranstaltungen

Infoveranstaltung erklärte was bayerische Landwirte beim Düngen beachten müssen

Januar 2018

Welche Regelungen bayerische Landwirte beim Düngen einhalten müssen, wurde bei der Infoveranstaltung zur Düngeverordnung von Konrad Offenberger, Mitarbeiter im Institut für Agrarökologie der LfL, im Januar erklärt. Die Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) organisierten diese Veranstaltung für Studierende, Absolventen und Mitarbeiter der HSWT. Der Campus Triesdorf wurde per Videoübertragung ebenfalls eingebunden, so dass sich über 150 interessierte Zuhörer fanden.

Die letzten Arbeiten zur Umsetzung der Düngeverordnung (DüV) wurden Ende 2017 abgeschlossen. Die neue Verordnung fordert von Landwirten eine aufwändigere Dokumentation des Düngebedarfs. Konrad Offenberger entschleierte die zentralen Aspekte auch anhand von Beispielen aus dem Publikum. Jeder Betrieb mit landwirtschaftlicher Produktion ist nun verpflichtet Aufzeichnungen zur Verfolgung der Nährstoffflüsse zu erstellen, unabhängig von seiner formalen Organisationform. Bisher genutzte Schlupflöcher werden über die Verbringungsverordnung endgültig geschlossen. Die Umsetzung der DüV soll in der Praxis durch konsequente Prüfung und Anwendung des Sanktionskataloges realisiert werden.

Da sich die Zuhörer von Beginn an aktiv an Diskussionen beteiligten, dauerte die Veranstaltung bis in den frühen Nachmittag. Beispielrechnungen mit dem von der LfL erstellten Excel-Rechner zur Düngeermittlung, Nährstoffbilanzierung und Einschätzung des Anfalls an organischem Dünger im Betrieb rundeten die Veranstaltung ab.

Weitere Infos finden Sie HIER 

 

 

129. Jahreskongress des VDLUFA: Die Zukunft der Landwirtschaft umweltverträglich und wirtschaftlich gestalten

Exkursion eines Hopfenbetriebs
Analyse eines Bodenprofils
Publikum der Plenartagung
Podiumsdiskussion bei einem Workshop

September 2017

"Standortgerechte Landwirtschaft - umweltverträglich und wirtschaftlich" lautete das Generalthema des 129. Jahreskongress des Verbands Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten (VDLUFA). Der jährlich stattfindende Kongress des VDLUFA fand vom 12.-15.09.2017 an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf am Campus Weihenstephan mit rund 390 Wissenschaftlern statt.

Die Teilnehmer wurden vom Präsidenten des VDLUFA, Herr Prof. Dr. Wiesler, Herr Dr. Oswald, Referatsleiter im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Herr Ministerialdirigent Bittlmayer, Amtschef im Bayerisches Staatsministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten sowie Herr PD Dr. Bedlan, Präsident der österreichischen Schwesterorganisation ALVA - Arbeitsgemeinschaft für Lebensmittel-, Veterinär- und Agrarwesen, begrüßt. Für die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf hieß Herr Prof. Dr. Reinke, Vizepräsident und Leiter des Zentrums für Forschung und Weiterbildung, die Teilnehmer am Weihenstephaner Berg willkommen.

Anhand von Vorträgen und Diskussionen in zahlreichen Workshops, öffentliche Vortragssitzungen sowie Poster-Präsentationen wurde das das Generalthema von verschiedenen Seiten beleuchtet. In seinem Vortrag "Standortgerechte Form und Intensität der Landnutzung" stellte Prof. Dr. Ebertseder (Fakultät Land- und Ernährungswirtschaft der HSWT) heraus, dass derzeitige Systeme der Landbewirtschaftung nicht nachhaltig sind, insbesondere in Regionen mit stark wechselnden Standortbedingungen. Die dringende Aufgabe der Agrarforschung und der Beratung sei es daher, standortgerechte Bewirtschaftungssysteme zu entwickeln, in denen nicht nur einzelne Produktionsprozesse, sondern das komplexe Gesamtsystem nachhaltig optimiert wird. Herr Prof. Dr. Drösler (Fakultät Landschaftsarchitektur der HSWT) referierte über die Bedeutung der Moore und die Auswirkung der Moornutzung hinsichtlich des Klimawandels. Dabei zeigte er auf, wie die Emission von Treibhausgasen aus Moorstandorten durch eine Änderung der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung wesentlich vermindert werden kann.

Auf der agrarökologischen Tagesexkursion lernten die Teilnehmern Landwirtschaft, Geologie und Geschichte des Freisinger Umlandes kennen. Das Nitratproblem im Trinkwasser der Gemeinde Hohenthann, Landkreis Landshut, wurde vor Ort auf einem Schweinemastbetrieb diskutiert. Anschließend gab es einen fachlichen Einblick in den Hopfenanbau sowie in die standörtliche Gegebenheiten des tertiären Hügellands am Hopfenbetrieb Stampf bei Au in der Hallertau. Zum Ausklang stand schließlich noch der Einblick in die Kultur- und Siedlungsgeschichte der Bronzezeit im Bronzezeit Bayern Museum in Kranzberg auf dem Programm.

Die optimale räumliche Situation an der HSWT bot eine angenehme Vortragsatmosphäre und ermöglichte einen intensiven Austausch. Die Kongressteilnehmer nahmen Anregungen und Erkenntnisse zu verschiedenen Aspekte des Generalthemas mit.

Was macht der VDLUFA?

Der VDLUFA beschäftigt sich mit Themen der Pflanzen- und Tierproduktion sowie der Analytik. Er sieht sich als wissenschaftlicher Fachverband der Landwirtschaft, aber auch dem Umwelt- und Verbraucherschutzes verpflichtet. Seine Mitglieder kommen von Hochschulen, landwirtschaftlichen Untersuchungs- und Forschungsanstalten, Landwirtschaftskammern, Landesanstalten sowie von Beratungsorganisationen und aus der Industrie. Der jährlich stattfindende Kongress stellt eine breite Austauschplattform für Forschung und Beratung dar. Weitere Infos finden Sie HIER