Claim Hochschule Weihenstephan-Triesdorf - University of Applied Sciences
18.01.2021 | Hochschulleitung

Aktuelle Informationen zu Prüfungen im Wintersemester 2020/21

Hochschulleitung

Liebe Studierende, 

nachdem am letzten Sonntag die erwartete Änderung der 11. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung erfolgt ist, möchten wir Sie (wie versprochen) heute nochmals aktuell informieren. Für die Hochschulen ergeben sich auch aus der aktuellen Fassung der Verordnung keine Veränderungen

Hochschulleitung und Erweiterte Hochschulleitung haben gestern die Situation im Austausch mit dem Studierendenparlament nochmals eingehend beraten und sich auf die folgenden, im wesentlichen bereits bekannten Regelungen verständigt. Dabei standen zwei Zielsetzungen im Fokus: Die Gewährleistung eines höchstmöglichen Infektionsschutzes einerseits und die Möglichkeit für die Studierenden, das Semester im vorgesehenen zeitlichen Rahmen abschließen zu können andererseits.

Uns hat in den letzten Tagen eine Fülle von Rückfragen zu den bevorstehenden Prüfungen erreicht. Deshalb möchten wir Sie in diesem NEWSLETTER nochmals umfassend über die geltenden Regelungen informieren:

Präsenzprüfungen

Die HSWT bietet ihren Studierenden im Wintersemester die Möglichkeit, an Präsenzprüfungen prinzipiell teilzunehmen. Dies entspricht auch dem ausdrücklichen Wunsch der Studierenden. Diese Prüfungen finden ausschließlich in Räumen statt, in denen die geltenden strengen Abstands- und Hygieneregeln (Abstand, Belüftung etc.) sicher eingehalten werden können. Viele Prüfungen finden daher zeitgleich in mehreren Räumen statt. In den meisten Räumen werden weniger als 50 Studierende anwesend sein; nur in Ausnahmefällen in sehr großen Räumen bis 100 Teilnehmer/innen (= Mensa Freising). Diese Räume sind jedoch  ausreichend groß und verfügen über leistungsfähige Lüftungssysteme. Details finden Sie unter dem Stichwort "Hygiene-Konzept".

Hygiene-Konzept

Wie bereits im letzten Sommersemester, gilt auch für die Prüfungen im Wintersemester ein aufwändiges Hygienekonzept:

  • der Mindestabstand bei Präsenzprüfungen (1,5 Meter) wird durchgängig eingehalten, zumeist sind die Abstände größer
  • schriftliche Prüfungen finden nur in Räumen statt, in denen ein ausreichender Luftaustausch (in der Regel über die ohnehin vorhandenen, mit Außenluft gespeisten Lüftungssysteme) sichergestellt werden kann
  • soweit es möglich ist werden Prüfungen mit vielen Teilnehmern verteilt über mehrere Räume geschrieben, damit sich möglichst wenige Personen in einem Raum aufhalten.  
  • die Registrierung, Platzzuweisung etc. verfolgt kontaktlos
  • es sind ausreichend Möglichkeiten zur Reinigung bzw. Desinfektion der Hände verfügbar
  • Studierende dürfen das Gebäude nur zur jeweiligen Prüfung, durch einen bestimmten Eingang und unter Aufsicht betreten und müssen das Gebäude nach der Prüfung umgehend wieder verlassen. 
  • für die Laufwege innerhalb der Gebäude sind Einbahn-Systeme erarbeitet worden, so dass Begegnungen vermieden werden können
  • die Tische werden zwischen den einzelnen Prüfungen sorgfältig gereinigt - für diese Reinigung wurde ausreichend Zeit eingeplant
  • Im Rahmen des Hausrechts haben wir entschieden, dass ab dem 18. Januar 2021 zum gegenseitigen Schutz sowohl der Studierenden, als auch der Prüfenden und der Prüfungsaufsichten auch während der Prüfungen eine FFP 2 - Maske getragen werden muss, wenn die Prüfung nicht länger als 60 Minuten dauert. Eine KN 95 -Maske ist gleichwertig in ihrer Schutzwirkung und kann ebenfalls getragen werden. Bei längeren Prüfungen besteht ebenfalls die Verpflichtung, eine Maske zu tragen; wir empfehlen hier eine FFP2-Maske (oder: KN 95-Maske); es darf aber in diesen Fällen auch  eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. (Für die FFP2 – Maske spricht insbesondere der bessere Eigenschutz.) Ausnahmen gibt es nur für Personen, die aus medizinischen Gründen vom Tragen der Maske befreit sind und über eine entsprechende Bestätigung der HSWT (zu erhalten vom Prüfungsamt nach Vorlage des ärztlichen Attests) verfügen. Die Prüfungsaufsichten dürfen nur die Bestätigung des Prüfungsamt, nicht aber die Atteste selbst, akzeptieren. 

Mit diesem Hygienekonzept gehen wir teilweise deutlich über die Anforderungen der gültigen Verordnung hinaus und erfüllen damit auch strengste Anforderungen. Selbstverständlich wird die Einhaltung der Regeln laufend kontrolliert. 

Fristen

Alle Studierenden können entscheiden, ob sie in diesem Semester eine Prüfung antreten möchten oder nicht. Fristen für die erste oder zweite Wiederholungsprüfung oder für dem erstmaligen Antritt einer Prüfung im Wintersemester 2020/21 sind "von Amts wegen" ausgesetzt, d.h. es muss auch kein Antrag auf Fristverlängerung gestellt werden. 

Nachholen von Prüfungen

Prüfungen, die im Wintersemester 2020/21 nicht angetreten werden, können im Sommersemester 2021 (oder - soweit dann keine Frist zu berücksichtigen ist - auch später) nachgeholt werden. Um die Belastung durch zusätzliche Prüfungen im nächsten Semester möglichst gering zu halten, wird es auch im Sommersemester 2021 sowie im Wintersemester 2021/22 einen erweiterten Prüfungszeitraum  geben. In den Fakultäten wird geprüft, ob und wann „frühe Nachholtermine“ angeboten werden können.

Online-Prüfungen

Online Prüfungen müssen gewährleisten, dass alle Teilnehmenden die gleichen Chancen haben und unzulässige Verhaltensweisen erkannt werden. Deshalb ist nicht jede Prüfungsform dafür geeignet. Weiterhin sind datenschutzrechtliche Fragen im Vorfeld zwingend zu klären. Die Verantwortung für eine stabile Internetverbindung liegt bei den Studierenden.  Technisch und rechtlich sind aktuell nur sog. "Open-Book"-Prüfungen, Projektarbeiten sowie mündliche Prüfungen über Zoom möglich - diese Möglichkeiten werden von der HSWT schon genutzt. Diese Prüfungsformate sind leider für Grundlagenprüfungen in den unteren Semestern ungeeignet und mit hohen Teilnehmerzahlen weder technisch noch rechtlich belastbar umsetzbar. Anders, als es vielfach dargestellt wird, ist ein Vorlauf von einigen Monaten auch nicht ausreichend, um auf faire und technisch stabile Online-Prüfungen umzustellen. Die HSWT arbeitet mit Hochdruck daran, die technischen und didaktischen Voraussetzungen für ein erweitertes Angebot von Online-Prüfungen umzusetzen. Kurzfristig wird es aber nicht dazu kommen, dass vollständig auf Online-Prüfungen umgestellt werden kann. In diesem Zusammenhang auch der Hinweis: Von 19 staatlichen und kirchlichen Hochschulen in Bayern ist derzeit nur eine in der Lage, tatsächlich in großem Maßstab Online-Prüfungen durchzuführen. 

Maskenpflicht

Die Hochschulleitung hat beschlossen, dass ab Montag, 18. Januar auch in den Außenbereichen der Campusgebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Damit soll gewährleistet werden, dass bei Gruppenbildung und Begegnungen vor Beginn und nach Ende von Veranstaltungen ein hinreichender Infektionsschutz besteht. In den schriftlichen Prüfungen sind ab dem 18.Januar 2021 (analog der Regelung für Einzelhandel und ÖPNV) FFP 2 - Masken zu tragen, wenn die Prüfung nicht länger als 60 Minuten dauert. Eine KN 95-Maske ist gleichwertig in ihrer Schutzwirkung und kann ebenfalls getragen werden. Bei längeren Prüfungen besteht ebenfalls die Verpflichtung, eine Maske zu tragen; wir empfehlen hier eine FFP2- oder KN95-Maske; es darf aber in diesen Fällen auch  eine einfache Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. (Für die FFP2 – Maske spricht insbesondere der bessere Eigenschutz.). Ausnahmen von der Maskenpflicht gibt es nur für Personen, die aus medizinischen Gründen vom Tragen der Maske befreit sind und über eine entsprechende Bestätigung der HSWT (zu erhalten vom Prüfungsamt nach Vorlage des ärztlichen Attests) verfügen. Die Prüfungsaufsichten dürfen nur die Bestätigung des StudentService, nicht aber die Atteste selbst, akzeptieren. 

15-km-Regel

Die Regel, dass in Gebieten mit hohen Inzidenzwerten der Radius um den Wohnort von 15 km nicht verlassen werden darf, gilt ausdrücklich für touristische Reisen und Ausflüge. Die Teilnahme an einer Prüfung an einer Hochschule gilt nach § 2 Abs. 2 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als "triftiger Grund" sowohl für das Verlassen dieses Radius, als auch für einen Aufenthalt außer Haus während der nächtlichen Ausgangssperre. Um diesen "triftigen Grund" glaubhaft zu machen, sollten Sie auf jeden Fall Ihre Studentenausweise und idealerweise einen Ausdruck Ihrer Prüfungsanmeldung mitführen. Diese Anmeldung kann (ebenso, wie der Prüfungsplan) auch auf dem Smartphone abgerufen und vorgezeigt werden. vgl.: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/

Beherbergungsverbot

Das Beherbergungsverbot gilt ausdrücklich nur für touristische Reisen. Die Teilnahme an einer Prüfung ist nach § 2 Abs. 2 der 11. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein triftiger Grund, ähnlich wie eine Reise aufgrund einer beruflichen Tätigkeit. Nachweisen können Sie dies mit Ihrem Studentenausweis sowie einem Ausdruck Ihrer Prüfungsanmeldung. vgl.: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/

Anreise aus dem Ausland

Bei Anreisen aus dem Ausland (z.B. Österreich) gilt die Einreise-Quarantäneverordnung (EQV): https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayEQV/true?AspxAutoDetectCookieSupport=1 . In § 2 sind Ausnahmen von der häuslichen Quarantäne für Personen, "... die in einem Risikogebiet nach § 1 Abs. 5 ihren Wohnsitz haben und die sich zwingend notwendig zum Zweck ... ihres Studiums ... in den Freistaat Bayern begeben und regelmäßig, mindestens einmal wöchentlich, an ihren Wohnsitz zurückkehren (Grenzgänger)" Eine entsprechende Bescheinigung kann durch die Fakultät oder das Prüfungsamt ausgestellt werden. Zudem gilt gemäß Allgemeinverfügung zum Testnachweis von Einreisenden aus Risikogebieten, Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StMGP) vom 22. Dezember 2020, Az. GZ6a-G8000-2020/122-771, für den Zeitraum 23.12.2020 bis vorerst 15.01.2021 eine Testpflicht für Einreisende aus einem Risikogebiet, die unabhängig von den Vorschriften der Einreise-Quarantäneverordnung besteht. Den vollständigen Text können Sie unter https://www.verkuendung-bayern.de/baymbl/2020-774/ einsehen. Wir rechnen damit, dass in den nächsten Tagen eine Änderung der EQV erfolgt - bitte informieren Sie sich jeweils aktuell! 

Diese Regelungen sind, wie schon erwähnt, mit allen Fakultäten sowie mit den studentischen Vertretern (Sprecher und Sprecherinnen des Studierendenparlaments) diskutiert und abgestimmt worden. Alle sieben Fakultäten und das Studierendenparlament tragen dieses Vorgehen mit. Bitte unterstützen Sie uns, indem Sie auch Ihrerseits auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten und damit auch selbst Verantwortung für sich und andere übernehmen. 

Viele Grüße
Ihre Hochschulleitung

Präsident Dr. Eric Veulliet
Kanzlerin Dr. Karla Sichelschmidt
Vizepräsidentin Prof. Dr. Sabine Homann-Wenig
Vizepräsident Prof. Dr. Carsten Lorz
Vizepräsident Prof. Dr. Markus Reinke

Kontakt

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