• Laufzeit: 01.01.2025 – 31.12.2029

Gründungshub Oberbayern (HUB_OBB)

Als Gründungshub Oberbayern arbeiten sechs Hochschulen und Universitäten gemeinsam daran, die Hochschulregion Oberbayern zu einem Nukleus der bayerischen Innovations- und Entrepreneurship-Bewegung zu formen. Ziel ist es, den Bildungsauftrag fortzuführen und nachhaltig zu gestalten, um die Herausforderungen von morgen durch Innovation und Entrepreneurship zu bewältigen.

Hintergrund und Motivation

Die Hochschulregion Oberbayern ist vielseitig: sie erstreckt sich geografisch vom Alpenraum bis an die Grenze zu Franken, umfasst ländlich geprägte Gebiete und mit München, Ingolstadt, Rosenheim und Freising vier bedeutende Städte mit eigenen Hochschulen. Die Region erwirtschaftet das zweithöchste BIP pro Einwohner in der Bundesrepublik.

Die Metropolregion der bayerischen Landeshauptstadt München ist Deutschlands führendes Innovationsökosystem, das seine Standortstärke aus dem Cluster-Portfolio von Wissenschaftseinrichtungen, gewachsener Industrie und einer vitalen Startup Szene vor allem in Zukunftsfeldern wie Künstliche Intelligenz, Deeptech oder Biotechnologie bezieht.

Trotz dieser Leuchtturmstellung besteht in Oberbayern bislang ungehobenes Innovationspotenzial:

  • Talente an den Hochschulen in der Fläche haben wenig Zugang zu fortgeschrittenen Entrepreneurship-Programmen und zu geringe Unterstützung in der Umsetzung ihrer Gründungsideen.
  • Infrastruktur für Entrepreneurship- und Gründungsförderung, insb. Qualifizierungsangebote, sind sehr ungleich verteilt.
  • Vernetzung, Supportprozesse und Pipelinemanagement sind noch unzureichend vorhanden oder nicht optimal aufeinander abgestimmt.
  • Innovationspotenziale werden noch zu selten inter- und transdisziplinär gelöst und es besteht noch viel Potenzial, bislang wenig gründungsaffine Disziplinen zu beteiligen.

Zielsetzungen und Vorgehensweise

Der Gründungshub Oberbayern plant folgende Maßnahmen, um die Innovations- und Entrepreneurship-Bewegung zu formen:

  • Studierende sowie wissenschaftliche Mitarbeitende bekommen die Ausbildung und Ressourcen, die sie brauchen, um ihre Gründungsvorhaben zu realisieren. Das Programm bietet eine systematische Entrepreneurship- und Gründungsausbildung.
  • Zahlreiche Formate für Vernetzung und Zusammenarbeit innerhalb des Ausbildungsangebots des HUBs bieten angehenden Gründerinnen und Gründern Möglichkeiten, Transferideen zu pilotieren und in unternehmerischer Umgebung weiterzuentwickeln. So soll ein besonderer Zusammenhalt und Gründungsgeist unter den Teilnehmenden gefördert werden.
  • Die systematische Einbindung bestehender Entrepreneurship-Services der Hochschulen erfolgt über das Community Management genauso wie die Verknüpfung mit bestehenden Förderangeboten des öffentlichen wie privaten Sektors.
  • Das Programm übernimmt den Entrepreneurship-Ethos der Selbstorganisation und der Verantwortungsübernahme im Studium gemäß dem Vorbild des CDTM, in dem wir eine schlanke Governance einführen und Studierenden sowie Alumni in wichtigen Funktionen Verantwortung übertragen.
  • Nachhaltigkeit sehen wir als essenziellen Teil eines Unternehmertums, das Risiken und Mehrwerte aller Stakeholder berücksichtigt und langfristig verantwortungsbewusstes Handeln erfordert.

Beteiligte Institutionen

Mit der dargelegten Strategie setzen neben der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf die unter Partner aufgeführten weiteren sieben Institutionen die in der Hightech Agenda Bayern und im bayerischen Hochschulinnovationsgesetz verankeren Grundlagen in die Praxis um.

Logos der sechs beteiligten Hochschulen

Projektleitung HSWT

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