Projekt TerZ100: Teilprojekt „Optimierung der Handelsstrukturen für torfreduzierte und torffreie Zierpflanzen“ (TerZ100_Handel)
Die Umstellung auf torfreduzierte und torffreie Substrate stellt den gesamten Produktions-, Logistik- und Vermarktungsprozess vor neue Herausforderungen. Produzenten, Händler und Endkunden müssen sich auf veränderte Abläufe einstellen, was Unsicherheiten und Investitionen mit sich bringt. Das Teilprojekt „Optimierung der Handelsstrukturen“ im Rahmen des Verbundprojekts TerZ100 untersucht, wie Unternehmen diesen Wandel erfolgreich gestalten können.
Zielsetzungen
Ziel ist es, Unsicherheiten und Risiken entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu analysieren, die mit der Umstellung auf torffreie Produktion entstehen. Gärtnereien und Unternehmen werden durch die Entwicklung praxisnaher Lösungsansätze unterstützt, die sowohl Produktion als auch Logistik und Handel betreffen.
Was wird untersucht?
- Typische Abläufe in Produktion, Logistik und Vermarktung und die damit verbundenen Unsicherheiten
- Zusammenarbeit mit den Handelspartnern und aktuelle wie zukünftige Absatzwege
- zusätzlicher Aufwand sowie potenzielle Vorteile durch die Umstellung auf torfreduzierte Substrate
- Auswirkungen neuer Geschäftsbeziehungen und Vermarktungsmodelle auf die Branche
Warum ist das wichtig?
Die Torfreduktion wird in den kommenden Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Eine fundierte Vorbereitung auf veränderte Handels- und Vermarktungsstrukturen hilft Unternehmen, wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Forschungsergebnisse der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf sollen Gärtnereien als Entscheidungshilfe dienen und die gesamte Branche beim Umstieg unterstützen.
Teilnahme – Beitrag der Gärtnereien & Handelspartner
Um realitätsnahe Ergebnisse zu erzielen, ist die Mitarbeit von ausgewählten Gärtnereibetrieben und deren Handelspartnern erforderlich. Mithilfe von Interviews werden Erfahrungen und Perspektiven gebündelt. Eine Teilnahme ist vertraulich und die Ergebnisse werden anonymisiert veröffentlicht.
Verbundprojekt
Das Teilprojekt „Optimierung der Handelsstrukturen“ ist Teil des Verbundprojekts TerZ100 und wird von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf im Rahmen von Kooperations- und Praxispartnerschaften aus fünf Regionen durchgeführt:
- Süden: Bayern, Freising-Weihenstephan (HSWT)
- Südwesten: Baden-Württemberg, Heidelberg (LVG)
- Osten: Sachsen, Dresden-Pillnitz (LfULG)
- Norden: Niedersachsen, Hannover (LWK)
- Nordwesten: Nordrhein-Westfalen, Straelen (LWK)
- Gärtnereibetriebe und Handelspartner in den jeweiligen 5 Regionen