Nachhaltige Almwirtschaft im Klimawandel
Hintergrund
Geographisch und kulturhistorisch bedingt umfasst der Nationalpark Berchtesgaden große almwirtschaftlich genutzte Flächen. Die Produktivität der Almen könnte im Klimawandel durch die Verlängerung der Vegetationszeit ansteigen. Die Almbauern reagieren auf diese Veränderungen durch einen früheren Auftrieb des Viehs. Sowohl die Veränderungen in den Wuchsbedingungen als auch das veränderte Weideregime hat das Potenzial, die Pflanzen- und Tiergemeinschaften der Almen zu verändern.
Ziel des Projekts
Ziel des Projekts „Nachhaltige Almwirtschaft im Klimawandel“, kurz „Almprojekt“, war es, die Veränderung in Ertrag und Produktivität und die Auswirkungen des Weideregimes auf Pflanzen- und Insektengemeinschaften zu untersuchen, um daraus Empfehlungen abzuleiten, wie die Bewirtschaftung mit Blick auf Ertrag und Erhalt der Biodiversität optimiert werden kann. Durch die frühzeitige Beteiligung von Almbauern und betroffenen Institutionen kann die Akzeptanz des Nationalparks in der Region gefördert werden.
Förderung
Die Nationalparkverwaltung (NPV) Berchtesgaden unterstützte die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bei der Durchführung von Forschungsarbeiten zur Umsetzung des Almprojekts. Der Inhalt der Forschungen, der Forschungsschwerpunkt sowie die Zeitplanung wurden von der HSWT zusammen mit dem Projektleiter der NPV entwickelt.
Publikationen
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Wissenschaftliche Artikel
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Buchbeiträge
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Konferenzbeiträge
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Vorträge
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Bachelor- und Masterarbeiten