16.12.2017 | Institut für Ökologie und Landschaft

Messturm am ICOS-Beobachtungsstandort Mooseurach bekommt einen Blitzableiter

Gerhard Radlmayr
Der 30 Meter hohe Messturm am Beobachtungsstandort Mooseurach wurde nach einem Blitzeinschlag im Juni 2017 mit einem Blitzableiter ausgestattet.

Der Untersuchungsstandort Mooseurach der HSWT gehört seit 2010 zum Europäischen Ökosystem-Beobachtungsnetzwerk des „Integrated Carbon Observation System“ (ICOS). Nach einem Blitzeinschlag im Juni 2017 wurde der 30 m hohe Messturm nun mit einem Blitzschutz versehen, um die hoch präzisen Messgeräte gegen Überspannung zu schützen und einen kontinuierlichen Fortgang der Treibhausgasmessungen zu gewährleisten.

ICOS stellt eine dezentrale Forschungsinfrastruktur bereit, welche europaweit kontinuierliche Langzeitmessungen der Konzentrationen von CO2, CH4 und N2O in der Atmosphäre garantiert. Bodennahe Beobachtungsstationen messen die Austauschraten dieser Treibhausgase in allen relevanten Ökosystemen. Zudem werden die Treibhausgas-Bilanzen der europäischen Randmeere und des Nordatlantiks kontinuierlich durch automatische Messungen auf Handelsschiffen und an Zeitserienstationen erfasst. Das Fachgebiet Vegetationsökologie des Instituts für Ökologie und Landschaft der HSWT ist einer von 14 deutschen Partnern im europäischen Netzwerk.

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