11.12.2018 | Forschung | Fakultät Wald und Forstwirtschaft

HSWT forscht zur Ausweitung der Zielgruppen bei waldbezogener Bildungsarbeit

Gerhard Radlmayr

Die Wirkung von Waldaufenthalten auf Gesundheit und Wohlbefinden ist unbestritten. Ebenso die Eignung von Wald als Thema und Lernort in einer vielfältigen Bildungsarbeit. Daher ist waldbezogene Bildungsarbeit in Deutschland mittlerweile fest etabliert. In Bayern werden bislang überwiegend Kinder der 3. und 4. Klassenstufe angesprochen. Diese Zielgruppe will die Bayerische Forstverwaltung deutlich ausweitern. Als besonders vielversprechender Ansatz erscheint hierbei die Aus- und Weiterbildung von Multiplikatoren.

Prof. Robert Vogl von der Fakultät Wald und Forstwirtschaft der Hochschule Weihenstephan hat dazu den Forschungsauftrag erhalten, eine umfassende Kundenpotenzialanalyse durchzuführen und damit vielversprechende neue Zielgruppen für waldbezogene Bildungsarbeit zu identifizieren. Darauf aufbauend sollen konkrete Fortbildungsvorschläge erarbeitet werden, die den individuellen inhaltlichen und methodischen Ansprüchen sowie den formalen Anforderungen der jeweiligen Zielgruppe entspechen.

Das Forschungsprojekt wird in enger Kooperation mit der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft sowie der Bayerischen Forstverwaltung durchgeführt und erstreckt sich über einen Zeitraum von 9 Monaten.

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