Identifikation von Reduktionspotentialen der Klimawirkung des Ökolandbaus unter Einbeziehung von Kohlenstoff-Opportunitätskosten
Die Umwandlung natürlicher Flächen in landwirtschaftliche Nutzung führt zu erheblichen Verlusten an gebundenem Kohlenstoff. Um diese Verluste zu quantifizieren, wurde der Ansatz der Kohlenstoff-Opportunitätskosten (COC) entwickelt, der den Verlust an potenzieller Kohlenstoffbindungskapazität bei der Nutzung von Landflächen berücksichtigt. Diese Studie untersucht die Klimawirkung ökologischer Fruchtfolgen in Deutschland unter Berücksichtigung der COC und identifiziert Optionen für deren Verbesserung. Basierend auf typischen ökologischen Fruchtfolgen wird der „Carbon Benefit“ (CB) berechnet, welcher den Beitrag einer Fläche für den Klimaschutz quantifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass durch Anpassung der Fruchtfolgen und Ertragssteigerung die Klimawirkung des Ökolandbaus erheblich verbessert werden kann.
- Publikationsart
- Konferenzbeiträge
- Titel
- Identifikation von Reduktionspotentialen der Klimawirkung des Ökolandbaus unter Einbeziehung von Kohlenstoff-Opportunitätskosten
- Medien
- Angewandte Forschung und Entwicklung für den ökologischen Landbau in Bayern, Tagungsband zum 9. Öko-Landbautag 2024 am 24.10.2024 in Triesdorf, LfL Schriftenreihe 2024/05
- Autor:innen
- Peter Breunig , Thorsten Möß , Jonas Schön , Simon Walther , Klaus-Peter Wilbois
- Herausgeber
- Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
- Seiten
- 158-163
- Veröffentlichungsdatum
- 01.10.2024