14.05.2013 | Weihenstephaner Gärten

Pfingstrosenblüte in den Weihenstephaner Gärten

Gerhard Radlmayr
Pfingstrosenblüte im Weihenstephaner Sichtungsgarten

Auch in diesem Jahr erwartet Sie Ende Mai/Anfang Juni ein Highlight in den Weihenstephaner Gärten - die Pfingstrosenblüte.

Bereits in den sechziger Jahren fand eine Sichtung Chinesischer Pfingstrosen statt. Ausnahmsweise wurden die Sorten nach der Sichtung nicht gerodet, so dass sie inzwischen über 40 Jahre alt sind und sich zu stattlichen Pflanzen entwickelt haben. Natürlich gab es seit dieser Zeit auch einige Ausfälle.

Lange Zeit blieben die Pfingstrosen ohne Pflanzpartner, nach dem ursprünglichen Konzept. In den neunziger Jahren erfolgte eine Ergänzung mit gleichzeitig blühenden Partnerpflanzen, wie dem Pracht-Storchschnabel (Geranium x magnificum), Schleier-Frauenmantel (Alchemilla mollis) und Zierlauch (Allium aflatunense), die das breite Farbspektrum der alten Garten-Pfingstrosen unterstützen und steigern.

Schon früh blühen einige Wildarten wie die blassgelbe Wittmanns-Pfingstrose (Paeonia wittmanniana) oder die blutrote Netzblatt-Pfingstrose (Paeonia tenuifolia), bevor zahlreiche Bauerngarten-Pfingstrosen (Formen von Paeonia officinalis) in Erscheinung treten.  Denen folgen Paeonia Sorten und Hybriden, bis dann schließlich die Chinesischen Pfingstrosen das Blütenfeuerwerk forttragen und beschließen. Eine schöne von Stephan Tetzlaff gestiftete Kollektion interspezifischer Itoh-Hybriden ist im Oberdieckgarten zu bewundern. Die Kreuzungen zwischen krautigen und holzigen Formen bringen außergewöhnliche Farbtöne. Sie haben sich binnen weniger Jahre zu prächtigen Pflanzen entwickelt.

Kontakt

Hochschule Weihenstephan-Triesdorf
Weihenstephaner Gärten
Am Staudengarten 7
85354 Freising

T +49 8161 71-4026 (vormittags)
F +49 8161 71-5596
gaerten [at]hswt.de