21.11.2016

HSWT veranstaltet erstmals Stipendienmesse für ihre Studierenden

Carolin Dommel
Magdalena Schregle (links im Bild), Stipendiatin und Studentin im Bachelorstudiengang Lebensmittelmanagement, berät interessierte Studierende am Messestand
Magdalena Schregle referiert über das Stipendium der Hanns-Seidel-Stiftung

Triesdorf - Wie finanziere ich mein Studium? Die meisten (angehenden) Studierenden setzen sich früher oder später mit dieser Fragestellung auseinander und machen dabei auch kurz beim Thema „Stipendium“ halt. Viele meinen, bei der Vergabe eines Stipendiums kommt es allein auf Studienleistungen an und schieben das Thema häufig wieder beiseite. Dass es viele Stiftungen gibt, die ihre Stipendiaten auch nach ihrem sozialen, politischen oder religiösen Engagement auswählen, hat man kürzlich auf der ersten von der HSWT veranstalteten Stipendienmesse in Triesdorf erfahren. Die Messe, zu der unterschiedliche Stiftungen eingeladen waren, hat die HSWT eigens für ihre Studierenden organisiert. Neben Informationen, wann und wie man sich für ein Stipendium bewirbt, haben die Studierenden auch erfahren, welche Auswirkungen der Bezug von BAföG auf die Höhe des Stipendiums hat – und umgekehrt.

Magdalena Schregle, Stipendiatin der Hanns-Seidel-Stiftung und Studentin des Triesdorfer Bachelorstudiengangs Lebensmittelmanagement im 7. Semester, beispielsweise, hat im Rahmen der Messe über ihre ganz persönlichen Erfahrungen referiert und den interessierten Studierenden am Messestand Auskunft bei individuellen Fragestellungen gegeben. „Bewerbt euch jetzt und schiebt es nicht auf die lange Bank!“ waren ihre Worte. Neben einem Fach- und Persönlichkeitsgutachten sowie einer Art Motivationsschreiben über persönliche Studien- und Berufsziele sei auch ein tabellarischer wie auch handschriftlicher Lebenslauf für die Bewerbung notwendig. „Der handschriftliche Lebenslauf ist in der heutigen Zeit echt eine Herausforderung, weil man nur noch das Schreiben mit dem PC gewohnt ist.“ Nach der erfolgreichen Bewerbung folge dann die Einladung zum Assessment-Center auf Kloster Banz, bei dem neben einer Präsentation und einem Vorstellungsgespräch auch ein Allgemeinbildungstest abverlangt wird. Magdalena Schregle gibt zur Verbesserung der Allgemeinbildung den Tipp: „Fangt an! Lest Zeitung, sobald ihr eure Bewerbung abgeschickt habt, weil bei diesem Test gerade das Wissen über aktuelle Geschehnisse abgefragt wird!“ Die Hanns-Seidel-Stiftung fördere ihre Stipendiaten und Stipendiatinnen nicht nur finanziell, sondern auch ideell. So schwärmt Madgalena Schregle von gemeinsamen Teamevents und Ausflügen – beispielsweise auf die „Grüne Woche“ in Berlin – bei denen die Stiftung auch die „Vollpension“ übernehme.
Weitere Stipendiaten und Stipendiatinnen haben ihre Stiftung und deren Förderungsvoraussetzungen im Rahmen der Messe vorgestellt. So haben zwei Stipendiatinnen über die Friedrich-Ebert-Stiftung – die älteste politische Stiftung in Deutschland – referiert. Bevorzugt gefördert würden hier Frauen, junge Menschen mit Migrationshintergrund und Kinder aus „Nicht-Akademiker-Familien“.

An der HSWT stehen für die Studierenden Vertrauensdozenten als Ansprechpartner zu den einzelnen Stiftungen zur Verfügung. Sie vertreten die Belange der Studierenden vor und während der Förderungsdauer. Der Triesdorfer Professor Dr. med. Johannes Erdmann ist beispielsweise Vertrauensdozent für die Hanns-Seidel-Stiftung. Nach eigenen Aussagen beantwortet er auch Fragen darüber hinaus und leitet die Studierenden weiter, wenn er das Gefühl hat, sie würden zu einer anderen Stiftung besser passen.

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