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![]() Forschungsanstalt für Gartenbau|Oberdieckgarten |
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Der Oberdieckgarten
Ziel war es, den Studierenden der Landschaftsgärtnerei mittels Lehr- und Mustergärten die Grundsätze der Gestaltung von Gärten zu veranschaulichen. Diesem Leitbild folgend wurden die terrassenartig aufeinander folgenden Geländeabschnitte unterschiedlich bepflanzt. Aus rechtwinkligen Gartengevierten und geradlinigen Wegeverläufen ergab sich eine aufgrund strenger Architektur geprägte Gartenanlage. Im Laufe der Zeit wandelten sich die Inhalte, neue Themen wie Bauerngarten, Apothekergarten, Blindengarten und Färberpflanzen kamen hinzu, so dass die Großzügigkeit der Anlage hinter einer zunehmenden Zahl an Gartenthemen mit einer wachsenden Pflanzenvielfalt zurückstehen musste. Umgestaltung Obgleich viele Besucher des Oberdieckgartens die mannigfaltigen Ideen und die Pflanzenwelt auf dem Weihenstephaner Berg lieb gewonnen hatten, entschloss man sich 2005 aufgrund des schlechten Zustands von Treppen und Wegen sowie des zunehmenden Unkrautdrucks von Seiten des Weihenstephaner Südhangs zu einer vollständigen Sanierung des Geländes. Bei der Umgestaltung des Gartens wurde die ursprüngliche, heute wieder modern gewordene Gestaltungsidee aufgegriffen und neu interpretiert. Die Terrassen wurden durch restaurierte und neu gebaute Natursteinmauern akzentuiert, so dass das vorhandene Raumgefüge betont und die Höhengliederung des Geländes klarer erkennbar wird. Treppen und Wege sind saniert, neue Platzsituationen geschaffen. Im Südosten der architektonisch geprägten Anlage ist das Wegesystem in einer Weise ergänzt, dass die Flächen nun durch einen Rundweg erschlossen sind. Den einzelnen Terrassen zugeordnete Rasenflächen erweitern den Raum und scheinen zugleich ineinander überzufließen. Der straffen Wegeführung werden frei wachsende und unregelmäßig angeordnete Gehölze entgegengesetzt. Das Ensemble der Bäume und Sträucher präsentiert eine breite Palette unterschiedlicher Grünschattierungen, kontrastierende Wuchsformen gestalten die Szenerie auch außerhalb der Hauptblütezeiten und der Zeit der Herbstfärbung lebhaft. Weitere Entwicklung Nach und nach werden die einzelnen Terrassen thematisch gestaltet: Rosen, Duft-, Arzneipflanzen, Berglorbeer und Azaleen, Freiland-Orchideen, Hortensien, Strauch-Pfingstrosen und Zier-Äpfel erhalten eine eigene Bühne, auf der sie sich den Studenten und Besuchern ansprechend präsentieren können, ohne dass darunter die neue Großzügigkeit der Anlage leiden soll. Verwendete Materialien |
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