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Mineralische Substrate und SubstratzuschlagstoffeBlähschiefer als SubstratzuschlagstoffAusgangsmaterial und Herstellung Zur Herstellung von Blähschiefer werden nur Schiefer verwendet, die bei Temperaturen von 1100-1250 °C einer Aufblähung um das 4-6fache ihres ursprünglichen Volumens unterliegen. Blähschiefer wird in Deutschland an zwei Standorten (Unterloquitz/Thüringen und Bad Berleburg/Nordrhein-Westfalen) nach einem sehr ähnlichen Verfahren produziert. Das Ausgangsmaterial für die Produktion wird im Tagebau gewonnen. Das Rohmaterial wird zunächst vorgebrochen und klassiert (Sollkorn 10-80 mm), um es dann einem Drehrohrofen zuzuführen. Dort wird der Schieferbruch auf ca. 1150 °C bis zum Erreichen des pyroplastischen Zustands erhitzt. Bei diesen Temperaturen entstehen in dem Material Gase (CO2 bei der Verbrennung von enthaltener organischer Substanz und Kalk, O2 durch Abspaltung von Eisenoxiden, Wasserdampf beim Entweichen von Kristallwasser), die den Tonschiefer aufblähen. Auf der Kornoberfläche bildet sich eine graubraune Sinterhaut, die das feinporige Innere des Blähschiefers fest umschließt. Nach der Abkühlung wird Blähschiefer in Klassiervorgängen in die gewünschten Korngrößenbereiche fraktioniert. Die Oberfläche des Blähschiefers ist aufgrund dieser verfahrenstechnischen Vorgehensweise geschlossen. Gebrochene Körnungen werden durch einen nachträglichen Brechvorgang erzeugt . Eigenschaften Verwendung Martin Jauch, Dipl.-Ing. (FH) |
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