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Grüne und andere Gedanken zur Zeit ... Ötzi trifft FortbildungErinnern Sie sich noch an "Ötzi", diesen zu Beginn der 90er Jahre entdeckten, vom Eis freigelegten Leichnam? Der Fund an sich war schon etwas Besonderes und manche aufkommenden Fragen wurden rasch geklärt, so beispielsweise sein Alter, das auf etwa 5300 Jahre datiert wurde. Viele nach dem Fund gestellte Fragen blieben jedoch fürs Erste unbeantwortet. Woran war er gestorben? Wann war er in den Bergen unterwegs gewesen? Warum lag der Arm so unnatürlich quer über dem Körper? Mittlerweile hat sich die erste Aufregung um den Eismann aus den Ötztaler Alpen deutlich gelegt, obgleich in der Zwischenzeit, vielleicht für viele unbemerkt, nahezu alle früheren Fragen beantwortet werden konnten. Mit diesem Verweis auf "Ötzi" geht es nicht darum, dass wir im Gartenbau, insbesondere bei Erdarbeiten, eventuell auch einmal auf Hinweise aus früheren Zeiten stoßen. Nein, es geht mehr darum, dass Fragen aus vergangenen Zeiten im Laufe der Jahre dann doch beantwortet worden sind - wir es aber vielleicht nicht mitbekommen haben, eben weil wir die Entwicklung auf dem Gebiet nicht weiter beobachtet haben. Auch viele Dinge im Gartenbau wurden einmal vom Eis freigelegt und neu entdeckt, mit dem damaligen Wissenstand von uns gespeichert und dann eventuell nicht weiter verfolgt. Vermutlich sind aber viele Aspekte auf diesem Gebiet und früher von uns gestellte Fragen längst geklärt worden. Auch ältere, eigene Meinungen zu Techniken oder Verfahren könnten sich somit - verknüpft mit dem heutigen Stand des Wissens - nun verändert haben. Das sollten wir doch nicht ungenutzt vergehen lassen, oder? Abhilfe schaffen hier nur Fortbildungsveranstaltungen jeder Art, Seminare, das Studium von Fachzeitschriften, der Besuch von Fachmessen, die Nutzung von Online-Diensten und andere Angebote. Dipl.-Ing. agr. Thomas Lohrer (Text) ... und bildlich jeden Monat in Szene gesetzt von Dr. Bettina Schenk
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