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EinBlick
Eine erfolgreiche Düngung zeichnet sich dadurch aus, dass dem Boden Nährstoffe in Mengen zugeführt werden, die die Pflanzen tatsächlich benötigen. Sie berücksichtigt dabei stets den Nährstoffvorrat, der bereits im Boden vorliegt. Der außerordentlich hohe Vorrat an Nährstoffen in den meisten bayerischen Haus- und Kleingartenböden trägt wesentlich dazu bei, die darauf kultivierten Pflanzen zu ernähren.
Stickstoff ist vornehmlich im Humus des Bodens eingebunden und ist in dieser organischen Form nicht pflanzenverfügbar. Ein Teil davon wird aber in der Vegetationsperiode (verstärkt bei anhaltend warmer Witterung) durch Bodenlebewesen fortwährend freigesetzt und somit für die Kulturpflanze als mineralischer Stickstoff verfügbar gemacht. Zur Düngung sollte diese Stickstoffmenge berücksichtigt werden, um eine Überversorgung zu vermeiden. Bei Böden mit einem Humusgehalt von 3% werden pro Jahr etwa 11 g N/m² nachgeliefert. Bei einer Versorgung mit 6% Humus lassen sich bereits 20 bis 22 g N/m² anrechnen. Viele Pflanzenarten können hierdurch ihren Stickstoff-Bedarf vollständig (Salat, Radieschen, Fenchel, Möhre, schwachwüchsige Stauden) bzw. zum Großteil (Kohl-Arten, Sellerie, Kürbis, starkwüchsige Stauden, Rosen) decken.
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Einen Pressebericht zum 4. Bayerischen Symposium Freizeitgartenbau mit pdf-Anhang "7 Stufen zur erfolgreichen Düngeranwendung im Garten" finden Sie hier... Dipl.-Ing. (FH) Viola Stiele, Informationsstelle |
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