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Phosphatmangel an GartenchrysanthemenPhosphatmangel hat auf die meisten Kulturen deutliche Auswirkungen. Das ist nicht weiter verwunderlich, zählt der Nährstoff doch zu den Kerrnährelementen und spielt eine tragende Rolle im Energiestoffwechsel, beim Aufbau von Enzymen und in der Erbsubstanz (DNS). Chrysanthemen gehören zu den Pflanzen, bei denen sich der Mangel sehr früh und sehr deutlich äußert. Sie erwiesen sich im Ernährungsversuch als wesentlich empfindlicher als z.B. Begonien oder Cyclamen.
Zu Beginn blieben die Phosphat-Mangelpflanzen stark im Wachstum zurück. Bereits vier Wochen nach Versuchsbeginn war der Rückstand zur Kontrollvariante nicht mehr zu übersehen. Die Farbe des Laubes war auffallend dunkel.
Bei einem weiteren Anhalten des Mangels entstanden an den ältesten Blättern Nekrosen. Beginnend mit diffusen, gelb-bräunlichen Aufhellungen, entwickelten sich die Absterbeerscheinungen an den Blattspitzen. Sie waren dunkelbraun und teils scharf, teils unscharf begrenzt und breiteten sich flächig in Richtung Blattgrund aus. Im Übergang zum gesunden Gewebe befanden sich Chlorosen.
Tab. 1: Werte der Substratanalyse 5 Wochen nach Versuchsbeginn ![]() * Literatur: Bergmann, W., 1993: Ernährungsstörungen bei Kulturpflanzen, 3. Auflage, Gustav Fischer Verlag, Jena, Stuttgart
Dipl.-Ing. (FH) Katharina Anneser |
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