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Staatliche Forschungsanstalt für Gartenbau WeihenstephanGrußwort des LeitersDie Forschungsanstalt für Gartenbau Weihenstephan ist ein zentraler Teil des 'Grünen Zentrums Weihenstephan' - gelegen mitten im Herzen Bayerns. In engem Kontakt zur Praxis und in Verbindung mit zahlreichen Partnern setzt die Forschungsanstalt für Gartenbau die lange Tradition anwendungsorientierter Forschung in Weihenstephan fort. Fundiertes Know-How, leistungsfähige Labore und Versuchsanlagen, rund 8.500 Quadratmeter moderne Gewächshausfläche sowie 30 Hektar Versuchsflächen im Freiland versetzen die Forschungsanstalt in die Lage, Problemstellungen aus der beruflichen Praxis zielorientiert zu lösen. Die Institute bearbeiten aktuelle Fragen auf den Gebieten des Gartenbaus, der Landschaftsarchitektur und der Lebensmitteltechnologie. Gemäß dem Motto "Verankert in der Tradition - innovativ in die Zukunft" ist die Forschungsanstalt Ansprechpartner für praxisorientierte Forschung. Die enge Verzahnung der drei Institute Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Lebensmitteltechnologie ermöglicht es, übergreifende Themenfelder zu bearbeiten und so Produktion, Verwendung, Gestaltung und Verarbeitung im Zusammenspiel zu betrachten. Die Forschungsanstalt blickt auf eine lange Tradition der gartenbaulichen Erzeugung am Weihenstephaner Berg zurück. Mit der Säkularisation im Jahre 1803 wurden die Voraussetzungen für die spätere Entwicklung von Weihenstephan als "Grünes Zentrum" gelegt. Schon im Jahre 1804 wurde die Landespelzschule (Pelzen = Veredeln) von Landshut nach Weihenstephan verlegt und als Kurfürstliche Centralbaumschule weitergeführt. Diese Obstbaumschule wird als Grundstein der heutigen Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Forschungsanstalt angesehen. Die landwirtschaftlichen, gartenbaulichen und forstwirtschaftlichen Institutionen von Weihenstephan entwickelten sich rasch, so dass Weihenstephan heute als eines der wichtigsten Zentren der "grünen" Forschung in ganz Europa gesehen wird. Die starke Stellung der Weihenstephaner Lehrgärten, die mit dem Sichtungsgarten Weihenstephan über die deutschen Grenzen hinaus bekannt sind, wird kontinuierlich ausgebaut. Die Gärten, die für die Ausbildung vor allem in den Fakultäten Gartenbau und Lebensmitteltechnologie sowie Landschaftsarchitektur von überragender Bedeutung sind, untermauern die besondere Attraktivität von Weihenstephan als Studienort. Zudem kommen jährlich über 10.000 angemeldete Besucher (und rund 100.000 Besucher insgesamt) in die berühmten Lehrgärten von Weihenstephan (Sichtungs-, Oberdieck-, Hof-, Buchs- und Kleingarten, Beet- und Balkonpflanzen), und lassen sich in geführten Gruppen über neue Ideen der Gartengestaltung, standortgerechte Pflanzenverwendung und umweltkonformen Pflanzenbau informieren. Die Fortbildung von Gartenbauberatern, Angestellten, Besitzern von mittelständischen bayerischen gartenbaulichen und lebensmitteltechnologischen Betrieben sowie Fachberatern des bayerischen Freizeitgartenbaus wird seit Jahrzehnten intensiv betrieben. Besuchen Sie unsere Gärten und Forschungseinrichtungen - gerne sind wir auch Ihr Projektpartner! Der Weg nach Weihenstephan lohnt sich. Prof. Dr. Sebastian Peisl
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